Die Wildunfall-Saison hat begonnen. Ab Ende Februar steigen in jedem Jahr die Fallzahlen, um im April und Mai ihren Höchststand zu erreichen. Dabei spielen laut R+V-Versicherung verschiedene Faktoren eine Rolle: So seien die Tiere nach der winterlichen Fastenzeit verstärkt auf Futtersuche, zudem kommt es häufig zu Revierkämpfen. Gleichzeitig leiden Autofahrer unter ungünstigen Sichtverhältnissen – die Sonne steht tief, die Nächte sind noch lang, vergleichsweise häufig tritt zudem noch Nebel auf.
Besonders hoch ist das Unfallrisiko in der Abend- und Morgendämmerung. Besondere Vorsicht ist auch an den Übergängen zwischen Wald- und Feldzonen geboten. Mit einer Entspannung der Lage ist erst wieder im Sommer zu rechnen, bevor im Herbst die Gefahr wieder steigt. Dann sind die Tiere dabei, sich Winterspeck anzufuttern und entsprechend viel unterwegs.