Gemeinsam mit Unternehmen und Organisationen der Branche organisiert die Automechanika Frankfurt insgesamt 13 Workshops, die aktuelle Entwicklungen in der Unfallschadeninstandsetzung aufgreifen. Behandelt werden unter anderem die systematische Schadenaufnahme, digitale Kalkulation, Karosserie-Vermessung, Kunststoff- und Metallreparaturen, Lackierung, Fahrzeugverglasung sowie Fahrerassistenzsysteme und Hochvolttechnik.
"Wer heute ein Unfallfahrzeug instand setzt, braucht ein deutlich breiteres Fachwissen als noch vor wenigen Jahren. Digitalisierung, Fahrerassistenzsysteme, alternative Antriebe und Hochvolttechnik verändern die Reparaturprozesse grundlegend. Mit den Workshops, die wir gemeinsam mit unseren Partnern organisieren, machen wir diese Entwicklung praxisnah erlebbar und vermitteln Kompetenzen, die Werkstätten heute und auch zukünftig benötigen", sagt Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt.
Von Schadenkalkulation bis Kunststoffreparatur
Zum Auftakt stehen Workshops zur Schadendiagnose und Kalkulation auf dem Programm. Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) widmet sich unter anderem der digitalen Schadenkalkulation, während Car-O-Liner Deutschland den Einsatz elektronischer Karosserie-Vermessung in der Richtbank-Instandsetzung demonstriert.
Weitere Angebote beschäftigen sich mit nachhaltiger Kunststoffreparatur, großflächigen Ausbeultechniken an Stahlkarosserien sowie der Kombination von Kleben, Nieten und Schweißen in modernen Reparaturprozessen. Einen Schwerpunkt bildet zudem die Fahrzeugverglasung. Erstmals ist der Bundesverband Autoglaser mit mehreren Workshops vertreten. Dabei geht es unter anderem um moderne Verglasungsprozesse, die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen nach dem Scheibentausch sowie digitale Prozesse bei Kalkulation und Abrechnung von Glasschäden.
Im Bereich Lackierung thematisieren Surventis und Farécla den Einsatz digitaler Anwendungen im Lackierprozess und verbinden klassische Verfahren mit digitalen Werkzeugen.