Ab September gibt es Bargeld vom Staat für die Nachrüstung der Dieselpartikelfilter (DPF). Wie wir am Freitag bereits vermeldeten, übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Bearbeitung. Kritische Stimmen behaupten aber, dass das Thema Filternachrüstung keine Rolle mehr spielt. Diese läge sowohl an dem von GAT ausgelösten Skandal als auch an der Abwrackprämie, wird argumentiert. In der aktuellen Frage der Woche interessiert uns Ihre Meinung: Glauben Sie, dass die Barförderung das Geschäft wieder in Schwung bringt? Bieten Sie den Einbau wieder aktiv an und starten auch gesonderte Werbeaktionen? Oder ist die der Einbau kein Thema mehr? Die Antwortmöglichkeiten finden Sie wie gewohnt in unserer Fragebox auf der rechten Seite. In der letzten Frage der Woche ging es uns um die künftigen Spielregeln auf dem Servicemarkt. Ende Juli hatte die Kommission eine eigene "Service-GVO" in Aussicht gestellt. Wir wollten vergangene Woche von Ihnen wissen, ob Sie diese Erklärung für glaubwürdig halten. Eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer verlässt sich nicht mehr auf derartige Bekundungen aus Brüssel: 44 Prozent sind sich sicher, dass die Fahrzeughersteller die "Service-GVO" noch zu verhindern wissen. Rund 41 Prozent sind sogar der Ansicht, dass die Verordnung grundsätzlich keine Rolle spielt, da sich die Hersteller nicht daran halten würden. Lediglich 11 Prozent glauben an ein eigenes Regelwerk für den Aftermarket. (msh)
Frage der Woche: DPF-Förderung – Top oder Flop?
Die Regierung hat ein Förderprogramm für den nachträglichen Einbau von Dieselpartikelfiltern initiiert. Das Neue daran: Der Zuschuss soll nicht mit der Steuer verrechnet, sondern in bar ausbezahlt werden. Bringt das den Werkstätten endlich die ersehnte Kundschaft?