Mercedes‑Benz startet einen sicherheitsrelevanten Rückruf für die G‑Klasse. Grund sind fehlerhafte Radschrauben, die im ungünstigsten Fall zu einem Kontrollverlust über das Fahrzeug führen können. Das Kraftfahrt‑Bundesamt (KBA) überwacht die Rückrufaktion. Weltweit sind mehr als 9.000 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland über 500.
Nach Angaben des Kraftfahrt‑Bundesamts können die verbauten Radschrauben fehlerhaft sein. In der Folge besteht das Risiko, dass sich die Räder nicht ausreichend sicher am Fahrzeug befestigen lassen. Im Extremfall kann dies zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle führen. Sach‑ oder Personenschäden sind bislang nicht bekannt. Betroffen ist die Baureihe 465 der Mercedes‑Benz G‑Klasse aus dem genannten Produktionszeitraum.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Mercedes‑Benz
- Modell: G‑Klasse
- Produktionszeitraum: 19.01.2024 – 25.08.2025
- Rückrufgrund: Fehlerhafte Radschrauben
- Risiko: Kontrollverlust über das Fahrzeug möglich
- Maßnahme: Austausch der Radschrauben
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 9.319
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 551
- KBA‑Referenznummer: 16341R
- Hersteller‑Rückrufcode: n.a.
- Status: Rückruf behördlich überwacht
Maßnahmen
Im Grunde ist ein Austausch der Radschrauben vorgesehen. Fahrzeughalter werden über den Hersteller informiert und gebeten, sich mit einer Vertragswerkstatt in Verbindung zu setzen. Zum zeitlichen Umfang der Maßnahme macht der Hersteller keine genauen Angaben. Da jedoch ausschließlich die Radschrauben ersetzt werden, ist von einem kurzen Werkstattaufenthalt auszugehen.
Der Rückruf wird vom Kraftfahrt‑Bundesamt überwacht. Insgesamt sind 551 Fahrzeuge in Deutschland und 9.319 Fahrzeuge weltweit potenziell betroffen.