Bremsbeläge: Erweiterung des Produktportfolios

ZF Aftermarket weitet sein Programm "Electric Blue" auf Hybridfahrzeuge aus.
© Foto: ZF

Im September 2018 führte ZF Aftermarket unter seiner Marke TRW einen spezifischen Bremsbelag für Elektrofahrzeuge ein. Nun wird das als Electric Blue genannte Programm um Hybridfahrzeuge erweitert.

Im September 2018 brachte ZF Aftermarket unter seiner Marke TRW einen spezifischen Bremsbelag für Elektrofahrzeuge auf den Markt. Nun wird das unter dem Namen "Electric Blue" genannte Programm für Hybridfahrzeuge erweitert, teilte ZF mit.

Mit der neuen Generation von Bremsbelägen sollen sich Innengeräusche und Bremsstaub erheblich reduzieren. Mittlerweile decke das auf der Automechanika in Frankfurt eingeführte Produktportfolio rund 97 Prozent der Elektrofahrzeugflotte Europas ab, einschließlich Tesla und Nissan Leaf. Zur Ergänzung würden Formulierungen für Hybridfahrzeuge bereits getestet, ein Rollout des Programms soll in den kommenden Monaten stattfinden.

Laut ZF haben Tests nachgewiesen, dass TRW Electric Blue dank seiner neuen Materialformulierung sowie geräuschmindernd beschichtetem Zubehör weniger Vibrationen und Nebengeräusche und Vibrationen erzeugt.

Bis 2010 werden rund ein Drittel der weltweit produzierten Automobile reine Elektro- oder Hybridelektrokraftfahrzeuge sein, schätzt ZF. Vorangetrieben werde dies durch eine Politik, die Fahrer, Flotten und Gemeinden ermutigt, sauber fahrende Autos zu kaufen. Europaweit gelten inzwischen in 200 Städten Umweltzonen. Dabei ging zum Beispiel London noch einen Schritt weiter und führte als erste Stadt eine Umweltzone mit extrem niedrigen Emissionen ein.

Spezielles Schulungsprogramm

Für einige Werkstätten stelle die zunehmende Verschiebung von herkömmlichen hin zu elektrischen Fahrzeugen einen Grund zur Besorgnis dar. Deshalb hat ZF Aftermarket entsprechende Schulungen entwickelt, mit denen sich Techniker für den Umgang mit Hochvoltsystemen und die sichere Montage elektrischer Teile qualifizieren können.

"Elektrofahrzeuge werden bleiben", erklärte Helmut Ernst, Leiter ZF Aftermarket: "Die Vertriebshändler und Werkstätten, die diesem Wandel Rechnung tragen, werden auch langfristig führend und erfolgreich sein. Bei unseren beliebten Hochvolt-Trainings können Kunden und Partner dazu frühzeitig die Schlüsselfertigkeiten und -qualifikationen erwerben, die sie benötigen, um das komplexe Themenspektrum der Zukunftstechnologien zu beherrschen." (tm)

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