Eine von Castrol in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Schluss, dass echter Fahrspaß weniger mit hohen Geschwindigkeiten als mit Konzentration und Fahrzeugbeherrschung zusammenhängt. Für die Untersuchung wurden Probanden bei verschiedenen Fahrtests auf einer abgesperrten Teststrecke in Großbritannien mit Sensoren ausgestattet, die unter anderem Gehirn-, Augen-, Herz- und Hautaktivität erfassten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Fahrspaß dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn körperliche, kognitive und emotionale Faktoren im Gleichgewicht sind. Entscheidend sei das Gefühl, die Kontrolle über das Fahrzeug zu haben und voll auf die Fahraufgabe fokussiert zu sein. Hohe Geschwindigkeiten können das Erlebnis zwar verstärken, gelten aber nicht als ausschlaggebender Faktor.
"Flow-Erlebnis" beim Fahren
Besonders ausgeprägt war dieses sogenannte "Flow-Erlebnis" beim Fahren eines McLaren Artura GT4 auf der Rennstrecke. Gleichzeitig zeigte die Studie, dass auch bei deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten, etwa auf einer Kartbahn, hohe Werte für den Fahrspaß erreicht werden können.
Mit der Untersuchung will Castrol nach eigenen Angaben besser verstehen, welche Faktoren das Fahrerlebnis beeinflussen. Die Erkenntnisse sollen zudem den datenbasierten Entwicklungsansatz des Unternehmens für seine Motorenöle der Marke Castrol EDGE unterstreichen.