Die Markteinführung ist mit dem Software-Update 2026/4 zum Jahresende geplant. Für die Analyse nutzt der Assistent bestehende Informationsquellen innerhalb der Bosch-Diagnosewelt. Dazu zählen Diagnosedaten, Reparaturanleitungen und Originaldaten der Fahrzeughersteller. Weitere verfügbare Informationen werden miteinbezogen. Das System schlägt dann passende Reparaturschritte, relevante Dokumente oder weiterführende Informationen vor. Werkstätten erhalten damit eine strukturierte Unterstützung für Diagnose- und Entscheidungsprozesse.
Die Bedienung ist auf eine möglichst einfache Nutzung ausgelegt. Ein Fehlercode oder wenige Schlagworte genügen, um Vorschläge zur Fehlersuche und Reparatur zu erhalten. Nach Angaben von Bosch soll dadurch der Aufwand bei der Recherche von Informationen sinken, während sich Fachkräfte stärker auf die praktische Arbeit am Fahrzeug konzentrieren können. Der Assistent kann während des gesamten Reparaturablaufs genutzt werden.
Werkstattmitarbeitende haben die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen, Diagnoseschritte zu überprüfen oder alternative Lösungswege abzufragen. Die Funktion ist künftig Bestandteil der ESI[tronic]-Pakete Advanced und Master und wird innerhalb der bestehenden Softwarelizenz bereitgestellt.