VW-Mammutprozess beendet: 235.000 Kunden stimmen Diesel-Vergleich zu

Die Anmeldefrist für den VW-Diesel-Vergleich läuft am Donnerstag endgültig ab.
© Foto: picture alliance/Foto Huebner

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat seine Musterfeststellungsklage gegen VW zurückgenommen. Nach Angaben des Autobauers sollen ab 5. Mai etwa 750 Millionen Euro an Zahlungen fließen.


Datum:
30.04.2020

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Kurz vor dem Ablauf der verlängerten Annahmefrist für den Diesel-Vergleich hat sich der VW-Konzern mit rund 235.000 Kunden auf Entschädigungszahlungen geeinigt. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat daraufhin seine Musterfeststellungsklage gegen VW zurückgenommen, wie das Oberlandesgericht Braunschweig am Donnerstag bekanntgab.

Nach VW-Angaben sollen ab dem 5. Mai etwa 750 Millionen Euro an Zahlungen in Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal fließen. Insgesamt haben sich rund 90 Prozent der über 260.000 Vergleichsberechtigten der Einigung angeschlossen. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs sollen Kunden mit Beträgen zwischen 1.350 und 6.250 Euro entschädigt werden.

Auf den Diesel-Vergleich hatten sich der VW-Konzern und der vzbv Anfang des Jahres verständigt (wir berichteten). Die Einigung sieht vor, dass vom Dieselskandal betroffene Verbraucher Schadenersatz für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge bekommen. Der Kompromiss gilt allerdings nur für diejenigen Dieselfahrer, die sich der sogenannten Musterfeststellungsklage angeschlossen hatten. VW hatte die Anmeldefrist für den Vergleich bis zum 30. April verlängert. (dpa)

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