Vom 9. bis 11. Juni 2026 wird Köln erneut zum Treffpunkt der internationalen Reifenbranche. Auf der "The Tire Cologne" erwarten die Veranstalter rund 15.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern. Schon im Vorfeld gaben die Koelnmesse und der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk als Träger Einblicke in die Schwerpunkte der kommenden Ausgabe.
Im Mittelpunkt stehen weiterhin der Reifenfach- und Großhandel – doch zunehmend rücken auch Flottenbetreiber in den Fokus. Denn die Branche steht unter massivem Veränderungsdruck: Nachhaltigkeit, insbesondere Recycling, Digitalisierung, neue gesetzliche Vorgaben, Künstliche Intelligenz und steigende Energiekosten prägen die aktuellen Herausforderungen.
Die Messe versteht sich dabei längst nicht mehr nur als Produktschau. "Wir geben Orientierung, setzen Themen und liefern Impulse für die Branche – international", betont Messe-Direktor Ingo Riedeberger jetzt bei der Auftaktpresserveranstaltung.
Das bietet die "The Tire Cologne 2026":
Mit rund 350 Ausstellern aus 22 Ländern – von Premiumherstellern über etablierte Marken bis hin zu Budgetanbietern – unterstreicht die Veranstaltung ihre globale Bedeutung:
- Ein besonderes Highlight ist das "trans aktuell-Symposium", bei dem rund 50 Spediteure und Nutzfahrzeugexperten über Lösungen für Flottenmanagement, Serviceprozesse und Kostenoptimierung diskutieren.
- Der "Walk of Services" widmet sich gezielt Dienstleistungen und Werkstattlösungen. Etwa 100 Aussteller zeigen dort Technologien und Services zur Effizienzsteigerung im Werkstattalltag.
- Das "Innovation Lab" stellt nachhaltige Materialien und zirkuläre Produktionsprozesse in den Mittelpunkt. Ergänzt wird dieser Ansatz durch das neue Segment "Material & Production", das die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick nimmt.
- Inhaltlicher Dreh- und Angelpunkt ist die "Tire Stage". Hier diskutieren Experten aus Industrie, Handel und Verbänden über Markttrends, regulatorische Entwicklungen und technologische Innovationen.
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"Die Messe der Zukunft ist kein reiner Marktplatz mehr. Sie ist […] ein strategisches Instrument zur Gestaltung einer ganzen Branche", sagte Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse nicht ohne einen (hoffnungsvollen) Ausblick auf die kommenden Jahre der Branche zu geben: "Gerade in Zeiten intensiver Transformation liegt eine einzigartige Chance: Gemeinsam können wir Strategien entwickeln, um aus den Herausforderungen von heute die Möglichkeiten von morgen zu machen."