Nissan: Eigene Massenfertigung von Lithium-Ionen-Batterien

19.05.2008 17:40 Uhr
Modelle in Massenfertigung für den globalen Markt sind bei Nissan für 2012 geplant.
© Foto: Nissan

Gemeinsam mit dem Elektronikkonzern NEC wird rund 75 Millionen Euro in eine neue Fertigungsanlage investiert. Das erste Hybridfahrzeug des Herstellers soll 2010 auf den Markt kommen.

Nissan Motor will im kommenden Jahr mit der Massenfertigung von Lithium-Ionen-Batterien für Autos beginnen. Hierzu werde gemeinsam mit dem Elektronikkonzern NEC über drei Jahre hinweg zwölf Milliarden Yen (74 Millionen Euro) in eine neue Fertigungsanlage in Zama in Tokios Nachbarprovinz Kanagawa investiert, teilte der Autokonzern am Montag mit. Sie wird von Automotive Energy Supply betrieben, einem Gemeinschaftsunternehmen von Nissan, NEC und der Tochter NEC Tokin. Die Produktionskapazität werde sich anfänglich auf 13.000 Batterien belaufen und soll in der Zukunft auf 65.000 Stück ausgebaut werden. Die Batterien sollen Autoherstellern in aller Welt angeboten werden. Zudem will Nissan bei der Entwicklung von Hybrid-Fahrzeugen zur Konkurrenz aufschließen Als erstes sollen die neuen Lithium-Ion-Batterien in kleinen Lastwagen auf dem heimischen Markt zum Einsatz kommen, hieß es. "Nissan ist fest davon überzeugt, dass die ultimative Lösung für die nachhaltige Mobilität in Fahrzeugen mit null Emission liegt", erklärte Nissan-Vize-Präsident Carlos Tavares. In der Branche wird erwartet, dass Nissan die neuen Batterien in einem weiteren Schritt 2010 in Elektro-Autos in den USA und Japan verwenden und Modelle in Massenfertigung für den globalen Markt in 2012 herausbringen wird. (dpa)

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