Klimagesetzgebung: EU setzt nicht nur auf Biosprit

07.07.2008 15:02 Uhr
Die Verwendung von Pflanzen wie Mais zur Herstellung von Biokraftstoffen ist umstritten.

Aufgrund hoher Lebensmittelpreise überdenkt die EU die geplante Klimagesetzgebung. Bisherige Vorschläge zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes setzten insbesondere auf eine Steigerung von Biosprit. Nun sollen auch Elektroautos einbezogen werden.

In der Europäischen Union deutet sich ein Kurswechsel bei der umstrittenen Förderung von Biokraftstoffen an. Bei einem informellen Treffen sprachen sich die europäischen Umwelt- und Energieminister am Samstag in Paris gegen den Vorschlag der EU-Kommission aus, den Biosprit-Anteil am Treibstoffverbrauch auf zehn Prozent bis 2020 zu steigern. Dieses Ziel solle sich künftig nicht mehr nur auf Biosprit, sondern auch auf Elektroautos beziehen, sagte der amtierende Ratsvorsitzende, der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo. Die Biospritregelung ist Teil eines Klimaschutzpaketes, das die EU bis Dezember verabschieden will. Ziel ist es, eine 20-Prozent-Absenkung beim Ausstoß des Treibhausgases CO2 sowie die Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent zu erreichen. Eine solche Maßnahme könnte selbst bei einem Ölpreis von 60 Dollar je Fass zu Einsparungen von 100 Milliarden Euro im Jahr führen, sagte Energiekommissar Andris Piebalgs. Der CO2-Ausstoß würde um 780 Millionen Tonnen verringert. (dpa)

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