Nach dem Einstieg des Siemens-Konzerns in das Geschäft mit Elektroautos zieht der größte Konkurrent General Electric (GE) nach: GE unterzeichnete mit PSA Peugeot Citroën einen Kooperationsvertrag. Wie GE am Mittwoch mitteilte, wollen die beiden Unternehmen ein neues Angebot entwickeln, das die bisherigen Nachteile von Elektroautos – geringe Reichweite oder lange Ladezeiten – überwindet. Der Vertrag wurde anlässlich der Automesse IAA in Frankfurt geschlossen. PSA-Markendirektor Jean-Marc Gales sagte: "Unsere Vereinbarung mit GE soll den Zugang unserer Kunden zur Elektromobilität deutlich erleichtern. Besonders unsere gewerblichen Kunden werden daraus Nutzen ziehen." Über das finanzielle Volumen des Vertrags wurden keine Angaben gemacht. GE und PSA wollen in Frankreich ein Zentrum für Elektrofahrzeuge gründen. "Effiziente Lösungen können nicht einfach nur auf einem Elektrofahrzeugprogramm aufbauen. Wir müssen weiterdenken und kombinierte Lösungen konzipieren", sagte Ferdinando Beccalli-Falco, Chef von GE Deutschland sowie des Europa- und Nordasiengeschäfts. Der Konzern wolle bis 2015 rund 1.000 Elektroautos von Peugeot und Citroën für seine Aktivitäten in ganz Europa anzuschaffen. Siemens hatte Ende August eine Kooperation mit dem schwedischen Autohersteller Volvo bekanntgegeben (wir berichteten). (dpa)
Elektromobilität: GE steigt ins Geschäft mit Elektroautos ein
Der Siemens-Rivale macht mit PSA Peugeot Citroën gemeinsame Sache. Beide Partner wollen in Frankreich ein Zentrum für E-Fahrzeuge gründen und kombinierte Mobilitätslösungen entwickeln.