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Conti-Tochter: Vitesco plant Börsengang

Die Conti-Tochter Vitesco plant für die zweite Jahreshälfte den Gang an die Börse.
© Foto: Vitesco

Der erste geplante Börsengang wurde im vergangenen Jahr coronabedingt auf Eis gelegt. Nun peilt die Conti-Antriebssparte einen neuen Anlauf für das zweite Halbjahr an.


Datum:
25.01.2021
Lesezeit: 
4 min
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Die Conti-Antriebssparte Vitesco will 2021 einen zweiten Anlauf an der Börse wagen. "Wir waren wirklich gut unterwegs, dann kam Corona. Jetzt streben wir eine Abspaltung im zweiten Halbjahr an, vorausgesetzt die Continental-Hauptversammlung stimmt Ende April zu", sagte Conti-Vorstand und Vitesco-Chef Andreas Wolf der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Samstag).

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hatte die Abspaltung des Geschäftsbereichs nach dem Ausbruch der Pandemie im vergangenen April auf Eis gelegt. Seit der rechtlichen Ausgliederung unter dem Namen Vitesco hat sich das Unternehmen mit Sitz in Regensburg von seinem Mutterkonzern aus Hannover abgenabelt.

"Bei einem vollständigen Spin-off entspricht die Aktionärsstruktur von Vitesco Technologies im ersten Moment der von Continental", sagte Wolf. Dadurch werde die Schaeffler-Holding als Ankeraktionär von Conti zunächst die gleiche Rolle auch bei Vitesco haben. Die Schaeffler Holding hielt zuletzt 46 Prozent der Conti-Aktien.

Hauptgeschäft derzeit rund um den Verbrennungsmotor 

Derzeit erzielt Vitesco mehr als 90 Prozent seines Umsatzes von zuletzt 7,8 Milliarden Euro rund um den Verbrennungsmotor. Aber Wolf will eine Wachstumsstory in der Elektromobilität schaffen. "Experten erwarten, dass der Markt für Elektromobilität zwischen 2020 und 2025 jedes Jahr um rund 30 Prozent wächst. Unser Ziel ist es, schneller als der Markt zu wachsen."

Zwar sei das junge Geschäft mit elektrischen Achsantrieben und 48-Volt- und Hochvolttechnologie noch defizitär. Dies solle sich aber in rund fünf Jahren ändern: "Den Break-even wollen wir mittelfristig schaffen. Mit dem Marktwachstum werden die Elektrifizierungskomponenten günstiger, der Materialeinsatz niedriger und die Produktion effizienter. Schlecht ausgelastete Fertigungslinien gibt es dann nicht mehr." 

In dem alten Geschäft mit Teilen wie Einspritzdüsen und Hochdruckpumpen für Benzin- und Dieselfahrzeuge wird es Einschnitte geben. "Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor betrifft natürlich auch Teile der Belegschaft. Die bereits 2019 kommunizierten Maßnahmen werden wir über die nächsten fünf bis zehn Jahre sozialverträglich umsetzen." (dpa)

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