-- Anzeige --

BMW: Roboterautos brauchen Partnerschaften und Standards

Ohne Kooperationen und einheitliche Regeln zum Datenaustaschu wird es in der Ära selbstfahrender Autos nicht gehen, meint BMW.
© Foto: BMW

BMW will selbstfahrende Autos 2021 regulär auf die Straße bringen und setzt dabei auf die enge Kooperation mit spezialisierten Zulieferern.


Datum:
17.01.2017
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

BMW sieht in der Ära selbstfahrender Autos einen erhöhten Bedarf an Partnerschaften und Standards zum Datenaustausch. "Keiner ist so clever wie alle anderen um ihn herum", deshalb würden Kooperationen entscheidend sein, betonte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich am Sonntag auf der Internet-Konferenz DLD in München. Einheitliche Standards seien notwendig, damit Informationen zwischen Autos verschiedener Hersteller ausgetauscht und zum Beispiel zur Verbesserung der Karten genutzt werden könnten.

BMW will selbstfahrende Autos zum Jahr 2021 regulär auf die Straße bringen und arbeitet dafür eng mit dem spezialisierten Zulieferer Mobileye und dem Chip-Riesen Intel zusammen. Nach Einschätzung des Mobileye-Chefs Amnon Schaschua wird die Branche aus Gründen der Sicherheit in Zukunft genauso strikte Vorgaben bekommen wird wie der Luftverkehr. "Alle Flugzeuge sehen heute in etwa gleich aus, weil die Branche so streng reguliert wird – das wird auch in dieser Industrie passieren." Die Toleranz für Fehler selbstfahrender Autos sei extrem gering: "Die Gesellschaft akzeptiert es nicht, wenn Computer Menschen töten" – obwohl es gleichzeitig viele tödliche Unfälle durch menschliches Versagen gebe.

Intel-Chef Brian Krzanich betonte, dass mit selbstfahrenden Autos viele neue Fragen aufkämen. Werde es in Ordnung sein, wenn damit die zwölfjährige Tochter allein ins Einkaufszentrum fahre? Oder wenn sich jemand alkoholisiert fahren lasse? Dass die Lenkräder ganz aus den Autos verschwinden, glaubt der Chef des Chipkonzerns unterdessen nicht: Man werde immer mal irgendwo hinfahren wollen, wo der Fahrer selbst das Steuer übernehmen müsse. Eine Herausforderung werde die Datenflut durch die vielen Sensoren sein: "Eine Million selbstfahrender Autos werden so viele Daten erzeugen wie die Hälfte der Weltbevölkerung." Intel sieht darin eine Geschäftschance für die Zukunft. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


asp AUTO SERVICE PRAXIS Online ist der Internetdienst für den Werkstattprofi. Neben tagesaktuellen Nachrichten mit besonderem Fokus auf die Bereiche Werkstatttechnik und Aftersales enthält die Seite eine Datenbank zum Thema RÜCKRUFE. Im neuen Bereich AUTOMOBILE bekommt der Werkstatt-Profi einen Überblick über die wichtigsten Automarken und Automodelle mit allen Nachrichten, Bildergalerien, Videos sowie Rückruf- und Serviceaktionen. Unter #HASHTAG sind alle wichtigen Artikel, Bilder und Videos zu einem Themenspecial zusammengefasst. Außerdem gibt es im asp-Onlineportal alle Heftartikel gratis abrufbar inklusive E-PAPER. Ergänzt wird das Online-Angebot um Techniktipps, Rechtsthemen und Betriebspraxis für die Werkstattentscheider. Ein kostenloser NEWSLETTER fasst werktäglich die aktuellen Branchen-Geschehnisse zusammen. Das richtige Fachpersonal finden Entscheider auf autojob.de, dem Jobportal von AUTOHAUS, asp AUTO SERVICE PRAXIS und Autoflotte.