Die Automechanika Frankfurt baut ihr Angebot für klassische Fahrzeuge deutlich aus. Im Mittelpunkt steht 2026 ein eigenes Classic-Areal in Halle 11.1, das Fachinformationen, Networking und Live-Erlebnisse miteinander verbindet. Gemeinsam mit Bosch Classic, DAT, Eucon, ROWE und FIVA hat die Messe bereits die "Classic Alliance" gegründet und damit einen zentralen Treffpunkt für Unternehmen, Verbände und Experten der historischen Fahrzeugszene geschaffen.
Live-Restaurierung als Publikumsmagnet
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Live-Restaurierung eines seltenen Simca Figoni aus dem Jahr 1954. Ein Team um Mike Kastrop ("Classic Mike") und Pauline Louwman arbeitet während der gesamten Messe direkt vor den Besuchern an dem Fahrzeug. Ziel ist es, Restaurierungsprozesse und handwerkliche Arbeit transparent und nachvollziehbar zu machen.
Darüber hinaus werden mehrere außergewöhnliche Exponate gezeigt. Dazu gehört ein fahrbereites VW Käfer-Schnittmodell von 1960, das ursprünglich für Ausstellungs- und Schulungszwecke entwickelt wurde. Ergänzt wird das Angebot durch weitere besondere Fahrzeuge, darunter erneut mehrere Exponate des Nationalen Automuseums.
Treffpunkt für die internationale Klassikszene
Neben den Ausstellungsstücken setzt die Messe auf den persönlichen Austausch. Formate wie die tägliche Happy Hour sollen die Vernetzung innerhalb der Branche fördern. Gleichzeitig unterstreicht die Präsenz des Oldtimer-Weltverbands FIVA die internationale Ausrichtung des Klassikbereichs.
Zu den Höhepunkten gehört außerdem die Verleihung des "Goldenen Klassikers" von "Auto Bild Klassik" am ersten Messeabend. Die ausgezeichneten Fahrzeuge werden anschließend auf dem Messegelände präsentiert und dürften erneut zahlreiche Besucher anziehen.
Bühne für aktuelle Branchenthemen
Ein umfangreiches Stage-Programm ergänzt die Erlebnisangebote um fachliche Inhalte. Auf der Agenda stehen unter anderem Datenlösungen für klassische Fahrzeuge, Markt- und Auktionstrends, die Zukunft der Ersatzteilversorgung sowie internationale Perspektiven der Oldtimerbranche.
Weitere Themen reichen von Nachwuchsförderung und Unternehmensnachfolge über Wissensvermittlung und Fachkräftesicherung bis hin zu den Potenzialen additiver Fertigungstechnologien. Auch die Motorradszene erhält mit einer eigenen Diskussionsrunde Aufmerksamkeit.
Klassik als Wachstumsfeld des Aftermarkets
Mit dem erweiterten Konzept positioniert die Automechanika das Klassiksegment als wichtigen Bestandteil des internationalen Aftermarkets. Die Verbindung aus technischen Fachthemen, Netzwerkformaten und erlebbarer Fahrzeugkultur soll sowohl Werkstätten und Teileanbieter als auch Sammler, Restauratoren und Verbände ansprechen.
Das detaillierte Bühnenprogramm mit Vortragszeiten und Teilnehmern wird im Eventkalender der Messe veröffentlicht. Nachfolgend ein Überblick: