Mercedes hat via Kraftfahrt-Bundesamt eine Rückrufaktion für Sprinter, Vito und Viano gestartet. Betroffen sei beim Sprinter lediglich die Fünf-Tonnen-Variante des Kastenwagens. Bei 19 Fahrzeugen, die während des Serienanlaufs im Frühjahr 2006 gebaut wurden, seien Vorserienradflansche in Kundenfahrzeuge verbaut worden. Weltweit seien 67 Sprinter betroffen. Seit dem 25. April würden nur erprobte und für die Serie freigegebene Flansche verbaut. Unter ungünstigen Einsatzbedingungen und entsprechender Belastung hätte dies zu einem Bruch der Radbolzenaufnahme führen können, teilte ein Sprecher auf Nachfrage von AUTO SERVICE PRAXIS Online mit. In der Werkstatt würden die Radflansche ausgetauscht. Bei 1.122 Vito und Viano 3.0 CDI aus dem Produktionszeitraum März bis September 2006 sei der Leitungssatz vom Anlasser verdreht eingebaut worden und könne zu nahe an den Auspuffkrümmer kommen. Daraus könne sich ein Kurzschluss ergeben, der zu einem Ausfall der Fahrzeugelektrik führen kann. Beim Werkstattaufenthalt würde die Leitung fest angebunden. Weltweit müssten 2.219 Vito und Viano in die Werkstätten. (ab)
Mercedes ruft Sprinter, Vito und Viano zurück
Vorserienradflansche verbaut / Kurzschlussgefahr und Ausfall der Fahrzeugelektronik