Diesel-Umrüstung: Noch fehlen über eine Million Autos

Von den 5,3 Millionen Schummel-Dieseln sind rund 4,1 Millionen bereits umgerüstet.
© Foto: Patrick Pleul/dpa

Die Umrüstung von dreckigen Dieseln läuft schleppend. Auch ein Vierteljahr nach dem avisierten Ende der Aktion sind noch nicht alle Fahrzeuge umgerüstet.


Datum:
09.04.2019

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Die Diesel-Rückrufe bei VW sind nahezu abgeschlossen, andere Hersteller hinken jedoch noch hinterher. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Parlaments hervorgeht, haben rund 99 Prozent der VW-Schummel-Dieselmotoren der Baureihe EA 189 bereits ein Software-Update erhalten. Beim V6-Diesel im Pick-up Touareg beträgt die Umrüstquote 93 Prozent. Nachholbedarf gibt es jedoch bei den Fahrzeugen der Konzerntöchter. Bei Porsche Cayenne und Macan wurde lediglich bei 75 Prozent der Fahrzeuge die Abgasreinigung in Ordnung gebracht, bei den Audi-Modellen A6, A7, A8, Q5 und SQ5 liegt der Umrüst-Anteil bei 55 Prozent. Die Wettbewerber BMW (M550d, 750d) und Daimler (GLC, C-, V-Klasse) kommen auf 78 beziehungsweise 73 Prozent.

Neben den verpflichtenden Rückrufen gab es eine Reihe freiwilliger Nachbesserungsaktionen, die die Hersteller im Rahmen des Dieselgipfels 2017 zugesagt hatten. Insgesamt waren 5,3 Millionen Pkw betroffen. Von diesen sind bislang rund 4,1 Millionen umgerüstet worden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Zahl in den kommenden Monaten deutlich ansteigen wird, da das Kraftfahrt-Bundesamt in Kürze weitere Freigaben erteilt. Ursprünglich sollte die Aktion Ende 2018 abgeschlossen sein. (SP-X)

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