FabuCar-Corona-Report: Werkstätten klagen über weniger Aufträge

Die Corona-Krise sorgt für spürbare Einschnitte in Kfz-Werkstätten.
© Foto: FabuCar

Eine aktuelle Umfrage des digitalen Werkstattportals hat ergeben, dass die Corona-Krise in Kfz-Werkstätten für spürbare Umsatzeinbußen, Kurzarbeit und eingeschränkte Arbeitsabläufe sorgt.


Datum:
06.04.2020
Lesezeit: 
3 min

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Das digitale Werkstattportal FabuCar hat Werkstattinhaber und Angestellt zu Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Demnach sind spürbare Umsatzeinbußen, Kurzarbeit und eingeschränkte Arbeitsabläufe an der Tagesordnung, teilte FabuCar mit.

Folgende Aussagen lassen sich demnach anhand der Umfrage ableiten:

  • Rund 80 Prozent der Werkstatt-Inhaber klagen über weniger Aufträge als sonst. Knapp ein Drittel davon gibt sogar an, dass der Umsatz um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist.
  • Rund zwei Drittel der Inhaber erfahren Engpässe in der Ersatzteilbeschaffung.
  • Um die finanziellen Einbußen abzufedern, haben knapp 39 Prozent der Inhaber den Soforthilfe-Zuschuss beantragt und gut ein Viertel die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.
  • Rund 44 Prozent der Werkstattbetreiber halten eine Lockerung der Einschränkungen ab dem 20. April 2020 für erforderlich.
  • Bei den Angestellten geben nur rund 19 Prozent an, dass sie während der Arbeit keine Angst um ihre Gesundheit haben.
  • Außerdem fürchten knapp zwei Drittel der Werkstatt-Angestellten um ihren Arbeitsplatz

Laut FabuCar wurden im Zeitraum 1. bis 4. April 2020 367 Werkstattinhaber und 810 Werkstattangestelte zu den Einschränkungen der Corona-Pandemie befragt. (tm)


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