Speed4trade hat die aktuelle Ausgabe der jährlich erhobenen Studie "AA‑Stars" vorgestellt. Die Analyse untersucht die Nachfrageentwicklung in B2C‑Onlineshops für Pkw‑Ersatzteile in Europa. Für 2026 wurden die Daten deutlich erweitert: Der Index umfasst nun mehr als 2.800 Parts‑Shops, fast 1.000 mehr als im Vorjahr. Neu ist zudem die Aufnahme der Türkei.
Europaweit schrumpfende Nachfrage
Laut der Studie ist die Nachfrage nach Autoteilen in europäischen B2C‑Shops 2025 um 6,4 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig zeigen mehrere Länder ein gegensätzliches Bild. Schweden legt deutlich zu und hebt sich klar vom Markt ab. Auch Griechenland, Frankreich und die Schweiz verzeichnen überdurchschnittliche Werte. Die Europakarte zeigt dadurch eine stark fragmentierte Marktlage.
Bewegung in den europäischen Rankings
Im europäischen Top‑10‑Ranking gab es leichte Platzverschiebungen. Nur die beiden ersten Plätze blieben unverändert. In den Top‑100 zeigt sich jedoch eine größere Dynamik, da einzelne Shops deutliche Ranggewinne verzeichnen und in die Spitzengruppe drängen könnten.
Speed4trade: Aftermarket bleibt hochdynamisch
"AA‑Stars 2026 zeigt erneut, dass der Online‑Handel im Automotive‑Aftermarket keinen einheitlichen Regeln folgt", sagt Wolfgang Vogl, Director Market Development bei Speed4trade. Der Markt sei stark fragmentiert. Für Anbieter werde es daher immer wichtiger, Nachfragebewegungen und Wettbewerber präzise zu beobachten. Die Studie liefere dafür "Zahlen und Fakten, wo sich reale Online‑Nachfrage zeigt und wie sichtbar Wettbewerber im digitalen Raum sind".
Algorithmus misst Nachfrage aus Sicht der Käufer
Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Marktstudien besteht laut Speed4trade darin, dass AA‑Stars die Nachfrage aus Nutzersicht misst. Grundlage ist ein selbst entwickelter Algorithmus, der die Besuchsfrequenz der Shops auswertet. Die Daten sollen Markttransparenz schaffen und Unternehmen bei der Priorisierung von Digitalprojekten sowie bei Entscheidungen zu Markteintritten unterstützen.