Werkstattsysteme : Bosch Car Service nimmt Flottenkunden ins Visier

24.11.2009 14:06 Uhr
Mit dieser Flottencard will Bosch Werkstattpartnern neue Wachstumschancen eröffnen.
© Foto: Bosch

Die Systemzentrale will ihren Werkstattpartnern neue Wachstumschancen im Geschäft mit Flottenkunden eröffnen. Die Zielgruppe soll mit verschiedenen Rabatten und Zusatzservices gelockt werden. Bis Jahresende sollen sich rund 500 Partner dem Programm anschließen.

Mit einer neuen Flotten-Card will die Systemzentrale der Bosch Car Service Betriebe ihren Partnern neue Wachstumschancen im Geschäft mit Flottenkunden eröffnen und für eine höhere und gleichmäßige Auslastung in den Werkstätten sorgen. Die Karte soll ihren Inhabern u.a. bevorzugte Terminvergabe, sowie einheitlich günstige Konditionen durch Rabatte auf Ersatz- und Verschleißteile und die Stundenverrechnungssätzen bieten. Auch Öle und Reifen sollen Flottenkunden verbilligt bei den Bosch Partnern einkaufen können, darüber hinaus genießen sie Sonderkonditionen für Ersatzfahrzeuge oder Zusatzleistungen wie einen jährlich Gratis-Sicherheitscheck. In der Bosch-Systemzentrale strebt man an, bis Ende 2010 bis zu 25.000 Flottenkarten auszugeben. Den an Flottenkunden gewährten durchschnittlichen Rabatt gibt Bosch mit zehn bis 15 Prozent an. Beim Stundenverrechnungssatz beträgt er ca. fünf Prozent, wobei die an Flottenkunden zu berechnenden Stundensätze in Ost- und Westdeutschland jeweils nach oben gedeckelt wurden. Ob sie an Flottenprogramm teilnehmen, entscheiden die Bosch-Partner selbst. Heiderose Dreiner, Bosch-Sprecherin für den Bereich Automotive Aftermarket, rechnet damit, dass sich bis Ende 2009 rund 500 Partner dem Programm anschließen. "Mittelfristig gehen wir von mindestens 700 bis 800 teilnehmenden Bosch Service Partner in Deutschland aus." Die Betreuung von Flottencard-Kunden soll grundsätzlich nur in an dem Programm teilnehmenden Betrieben stattfinden. Die Partner des von ZF übernommenen Full-Service-Systems Auto-Crew (wir berichteten), sind nicht an dem Programm beteiligt. Die, zumindest von bundesweit tätigen Flotten häufig geforderte einheitliche Abrechnung über einen zentralen Ansprechpartner ist nach Aussage von Bosch derzeit noch nicht realisiert, allerdings sei eine solche Lösung in Arbeit. (fs)

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