Aufgrund immer kürzerer Innovationszyklen in der Automobilindustrie sind kleine und mittelständische Servicebetriebe oftmals aus eigener Kraft nicht in der Lage, mit der im Auto verbauten Technik Schritt zu halten, meldet HandWERK Bremen, das Kompetenzzentrum der dortigen Handwerkskammer. Neuere Baureihen der Autohersteller sind zunehmend elektronisch vernetzt und verfügen über alternative Antriebe. Diese Entwicklung stellt die Servicebetriebe vor große Herausforderungen. Das überbetriebliche Bildungszentrum des bremischen Handwerks möchte im Rahmen des Projektes InTAKT (Innovative Techniken und alternative Antriebe in der Kraftfahrzeugtechnik) dem Kfz-Handwerk einen Wissens- und Technologietransfer bereitstellen. Durch angepasste Bildungsmaßnahmen wollen die Projektträger – die Kfz-Innung Bremen und die Universität Bremen – die Servicebetriebe zukunftsfähig machen. So wird beispielsweise die Ausbildung zum "KFZ-Serviceassistenten" angeboten, die an die sich wandelnden Anforderungen für Kfz-Werkstätten angepasst ist, so die Projektverantwortlichen. (msh)
Weiterbildung: Nordische Bildungsoffensive
Mit dem Projekt InTAKT entwickelt die Bremer Handwerkskammer ein Konzept zum Wissenstransfer in die Kfz-Werkstätten. Die Initiatoren wollen verhindern, dass klein- und mittelständische Serviceunternehmen den Anschluss an neue Technologien im Fahrzeug verlieren.