Trittin setzt sich für schärfere Abgasnormen ein

03.03.2004 14:25 Uhr

EU-Kommission soll entsprechende Gesetzesvorschläge vorlegen

Deutschland, Frankreich und Österreich plädieren für schärfere Abgasnormen. Wie der Online-Dienst "Finanztreff.de" am Dienstag berichtete, hätten die drei Länder die Europäische Kommission während des Treffens der EU-Umweltminister in Brüssel aufgefordert, entsprechende Gesetzesvorschläge vorzulegen. Die Initiative kam dabei aus Deutschland. Ab 2010 sollen verbindliche Grenzwerte vorgeschrieben werden, zitierte der Online-Service Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der jetzige Stand der Technik mache die Einhaltung schärferer Abgasnormen durch Rußpartikelfilter möglich. Zudem müsse es von Anfang 2005 an Steuererleichterungen für Wagen geben, die den strengeren Standards genügen. In Deutschland könnten Käufer neuer Dieselfahrzeuge nur bis Jahresfrist mit einer Steuerentlastung von 613 Euro rechnen. Der Meldung zufolge verlangte Trittin zusätzlich die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen bei Pkw. Der Automobilverband ACEA hätte sich lediglich dazu verpflichtet, den Grenzwert bis 2008 auf 140 g/km zu verringern, hieß es weiter. (ie)

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