Tesla-Pläne: Bald auch Elektro-Lkw und -Busse?

Für sein Elektroauto-Unternehmen Tesla hat Chef-Visionär Elon Musk nun einen neuen "Masterplan" aufgesetzt. Der besagt unter anderem, dass die Firma künftig in das Geschäft mit elektrischen Lkw und Bussen einsteigt.
© Foto: Tesla

Ein attraktives E-Auto mit 500 Kilometern Reichweite? Das klang vor zehn Jahren möglicherweise ähnlich unwahrscheinlich wie die Ankündigungen, die Tesla-Chef Musk heute macht.


Datum:
21.07.2016

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Tesla-Chef Elon Musk gilt als Visionär, erfolgreicher Geschäftsmann, aber auch als Ankündigungsweltmeister. Für sein Elektroauto-Unternehmen Tesla hat er nun einen neuen "Masterplan" aufgesetzt. Der besagt unter anderem, dass die Firma künftig in das Geschäft mit elektrischen Lkw und Bussen einsteigt. Beide Konzepte seien bei Tesla in einem frühen Entwicklungsstadium und könnten 2017 bereit für die Enthüllung sein, schreibt Musk in seinem Blog auf tesla.com. Außerdem kündigt er nach dem Volumen-Modell Model 3 ein Kompakt-SUV und eine "neue Art" Pickup-Truck an – alle elektrisch natürlich.

Mit fortschreitender Autonomie treten weitere Stufen des Plans ein: So zeichnet Musk beispielsweise eine Vision von kleineren, autonom fahrenden Bussen oder auch einem Car-Sharing-Modell, bei dem man den eigenen Tesla teilen kann, wenn man ihn nicht braucht und das (autonome) Auto so für seinen Besitzer Geld verdient. Vor dem Hintergrund einiger Unfälle mit teil-autonom fahrenden Tesla verspricht der Unternehmer zudem, den künftigen Selbstfahrmodus zehn Mal sicherer zu machen, als es das Fahren mit einem konventionell, also durch den Fahrer selbst gesteuerten Auto wäre.

Zudem will sich der Unternehmer, dem unter anderem auch eine private Raumfahrtfirma gehört, in Sachen Solarenergie engagieren. Geplant ist eine formschöne Solaranlage mit integrierter Batterie für individuelle, umweltfreundliche Stromversorgung. Dazu könnten Tesla und die Solaranlagen-Firma SolarCity, die Musk ebenfalls mitfinanziert hat und deren Chairman er ist, möglicherweise fusionieren, deutet er in seinem Blogeintrag an. Dass es sich bei Tesla künftig nicht mehr nur um Fahrzeuge dreht, diesen Schluss legt auch die kürzliche Änderung der Internetadresse von teslamotors.com auf schlicht tesla.com nahe.

Mit dem  Vermögen aus dem Verkauf seiner Anteile am Online-Bezahldienst Paypal finanzierte Musk zunächst den in Kleinserie produzierte Tesla Roadster, das erste E-Auto des Unternehmens. Darauf folgte das Tesla Model S (in Deutschland ab 76.600 Euro). Laut Musks erstem "Masterplan" sollte eigentlich nun das preiswertere Volumen-Auto Model 3 folgen, das aber noch bis mindestens Ende 2017 auf sich warten lässt. Dafür hat das Unternehmen kürzlich das erste Elektro-SUV, Model X, auf den Markt gebracht. (sp-x)

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