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Scharfe Abgasvorgaben für die Autoindustrie: Für Merkel "keine gute Sache"

Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor zu scharfen Abgasvorgaben für die europäische Autoindustrie.
© Foto: picture alliance/Michele Tantussi/Reuters-Pool/dpa

Die Bundeskanzlerin hat vor zu hohen Abgasvorgaben für die Autoindustrie in Europa gewarnt. Man fördere die Elektromobilität, jedoch sei man auf Verbrenner in den nächsten Jahren noch angewiesen.


Datum:
26.11.2020
Lesezeit: 
3 min
1 Kommentare

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor zu scharfen Abgasvorgaben für die Autoindustrie in Europa gewarnt. Man dürfe nicht behaupten, dass man den Verbrenner nicht verbiete, ihn dann aber "technisch unmöglich" machen, sagte Merkel Donnerstag. "Das wäre keine gute Sache." Merkel äußerte sich bei einer Videoschalte zur Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Bundesregierung wolle die Transformation voranbringen und fördere die Elektromobilität. "Aber wir sind die nächsten Jahre natürlich noch auf Verbrennungsmotoren angewiesen."

Merkel verwies auf eine Arbeitsgruppe von Branche und Regierung, die "Rechtssetzungsmaßnahmen" in Brüssel begleiten werde wie die "Euro 7-Maßnahme" und andere Dinge.

Die Autoindustrie befürchtet bei zu scharfen Abgasgrenzwerten der EU ein Aus für Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2025. Die 'Bild am Sonntag' hatte über eine Studie im Auftrag der EU-Kommission berichtet, auf deren Basis die Grenzwerte einer neuen Euro-7-Abgasnorm festgelegt werden sollen. Noch ist nichts entschieden, aber die Studie legt den Entscheidern in der Kommission teils deutlich strengere Regeln nahe, als in der Abgasnorm Euro 6 gelten. (dpa)

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KOMMENTARE


Toni Scheuer

26.11.2020 - 16:15 Uhr

Da hat die Kanzlerin wohl recht. Auch und vor allem im Hinblick auf die Coronakrise,die diese eine unserer wichtigsten Schlüsselindustrien stark gebeutelt hat und alles am Ende des Tages auch gezahlt werden muss sollte man hier eher 2030 angehen. Es muss ja auch eine Infrastruktur für EMobilität geschaffen werden. Politiker bestimmter Couleur sollten an die Arbeitsplätze in Deutschland denken


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