Der europäische Neuwagenmarkt ist im Januar geschrumpft. Batterieautos und Plug-in-Hybride wachsen jedoch weiter, wie aus Zahlen der Unternehmensberatung Jato Dynamics hervorgeht. In den 28 erfassten Ländern wurden 953.290 Pkw neu zugelassen, das waren vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fiel das Minus in Deutschland und Frankreich mit jeweils 6,6 Prozent aus, während auch Spanien mit minus 3,1 Prozent nachgab. Zulegen konnten dagegen Italien mit plus 6,3 Prozent und Großbritannien mit plus 3,4 Prozent.
Im Gegensatz zum schwachen Gesamtmarkt legen die E-Autos zu. Die Zahl der neu zugelassenen reinen Batterie-Pkw stieg um 13 Prozent auf 196.974 Einheiten, ihr Marktanteil lag bei 20 Prozent. Noch kräftiger entwickelten sich Plug-in-Hybride, deren Zulassungen um 32 Prozent auf 99.303 Fahrzeuge zulegten. Ihr Anteil erreichte damit zehn Prozent. Jato nennt als wichtige Treiber unter anderem neue Plug-in-Hybride aus dem Volkswagen-Konzern sowie die Modelle Seal U von BYD und J7 von Jaecoo.
Die reine Verbrenner verlieren weiter an Bedeutung. Ihr Absatz sank um 28 Prozent auf 275.835 Fahrzeuge, der Marktanteil fiel von 38,4 auf 28,9 Prozent. Mildhybride kamen dagegen auf 245.389 Einheiten und damit auf 26 Prozent Marktanteil. Klassische Vollhybride erreichten 133.549 Zulassungen und 14 Prozent Marktanteil.