Neues Arbeitstier: BYD Shark nimmt das Pick-up-Segment ins Visier

13.07.2026 07:43 Uhr | Lesezeit: 2 min
Neuer BYD Shark
© Foto: Timo Bürger

BYD bringt seinen ersten Pick-up nach Europa. Der Shark kombiniert Plug-in-Hybridtechnik, Allradantrieb und bis zu 90 Kilometer Elektro-Reichweite – und setzt auch optisch auf Angriff.

BYD bringt mit dem Shark seinen ersten Pick-up nach Europa. Schon der Name verweist auf die gestalterische Idee hinter dem Modell: Die Front orientiert sich am Erscheinungsbild eines Hais. Hoch an der Motorhaubenkante und weit außen platzierte Scheinwerfer sollen an die Augen des Raubfischs erinnern, während der große Kühlergrill und der untere Stoßfänger Elemente eines geöffneten Haimauls aufnehmen.

Der 5,50 Meter lange Fünfsitzer mit Doppelkabine kombiniert Plug-in-Hybridtechnik mit Allradantrieb. Bis zu 90 Kilometer soll der Shark rein elektrisch zurücklegen können. Die Blade-Batterie kommt auf eine Kapazität von 32,2 Kilowattstunden und gehört damit zu den größten Akkus im Pick-up-Segment.


BYD Shark

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BYD Shark liefert über 430 PS Leistung

Beim Antrieb setzt BYD auf das sogenannte Super-Hybrid-DMO-System. Es umfasst zwei Elektromotoren: An der Vorderachse arbeitet ein Aggregat mit 231 PS und 310 Newtonmetern Drehmoment, an der Hinterachse ein weiterer E-Motor mit 204 PS und 340 Newtonmetern. Zusammen stellt das System 436 PS und 650 Newtonmeter bereit. Der Verbrennungsmotor leistet 150 PS und liefert 240 Newtonmeter Drehmoment.

Damit beschleunigt der Shark in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei voller Batterie und vollem Tank nennt BYD eine Gesamtreichweite von bis zu 675 Kilometern. Über eine Vehicle-to-Load-Funktion mit sechs Kilowatt Leistung lassen sich zudem externe elektrische Geräte mit Strom versorgen – etwa Werkzeuge, Campingausrüstung oder mobile Verbraucher auf der Baustelle.

Technisch basiert der Shark auf einem Leiterrahmen-Chassis, das auf Robustheit und Geländetauglichkeit ausgelegt ist. Die Blade-Batterie ist per Cell-to-Chassis-Technologie direkt in die Fahrzeugstruktur integriert. Der Pick-up steht auf 18-Zoll-Rädern mit markanter Bereifung. Bei einem Radstand von 3.260 Millimetern und vergleichsweise kurzen Überhängen erreicht das Modell einen Böschungswinkel von 31 Grad vorn und 19,3 Grad hinten.

Auch bei den Nutzwertdaten zielt BYD auf berufliche wie private Einsätze. Die Anhängelast liegt bei 2.500 Kilogramm, die Nutzlast bei bis zu 790 Kilogramm. Die Ladefläche fasst 1.200 Liter und bietet Platz für Werkzeug, Ausrüstung oder Freizeitgepäck.


BYD Seal U DM-i im Test

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BYD Shark bietet modernen Innenraum

Im Innenraum will BYD den Shark moderner positionieren, als es im Pick-up-Segment bislang üblich ist. Das Cockpit setzt auf das markentypische Zwei-Bildschirm-Konzept mit einem 10,25 Zoll großen digitalen Kombiinstrument und einem 15,6 Zoll großen Infotainment-Display, das zentral auf dem Armaturenträger sitzt.

Nach seiner Premiere beim Goodwood Festival of Speed startet der BYD Shark zunächst im Vereinigten Königreich. Die Einführung in ausgewählten weiteren europäischen Märkten ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 geplant.

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