Erfreut hat sich der europäische Dachverband der freien Kfz-Teilehändler, FIGIEFA, über die Tendenz der öffentlichen Anhörung zur Zukunft der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) gezeigt. Die im Internet veröffentlichten Komentare (s. unten in der Box unter "Mehr im Netz") demonstrierten eindeutig, dass die große Mehrheit der Interessenvertreter den Erhalt sektor-spezifischer Regeln empfiehlt, hieß es in einer Mitteilung. "Das Ergebnis ist ein starkes Signal an die Kommission. Es verdeutlicht, dass die Akteure des Aftermarkets, Verbraucherorganisationen, einige Mitgliedsstaaten und mit Ford sogar einer der Fahrzeughersteller, die Fortführung sektor-spezifischer Regeln fordern", sagte FIGIEFA-Präsident Knud Sörensen. Der Verband fordert deshalb von der Kommission, das eindeutige Feedback der Interessenvertreter zu beherzigen und die im Mai 2010 auslaufende Kfz-GVO zu erneuern und zu verbessern. Dies sei die einzige Möglichkeit, Verbrauchern auch in Zukunft noch die Wahlfreiheit bieten zu können, wo sie ihr Fahrzeug warten und reparieren lassen wollen. (ng)
GVO-Zukunft: Europäische Teilehändler sehen sich bestätigt
Die FIGIEFA sieht in den von der EU-Kommission veröffentlichten Kommentaren ein klares Signal an die Wettbewerbshüter, die bestehende Regelung über das Jahr 2010 hinaus zu verlängern.