Frage der Woche: Weitere Staatshilfen für Hersteller?

10.11.2008 15:59 Uhr
Staatliches Rettungspaket: Sind alle Antragsteller wirklich bedürftig?

Obwohl nach eigenem Bekunden "kerngesund", haben einige Banken der Autokonzerne Interesse an staatlichen Kreditgarantien angemeldet. Wie stehen Sie zu solchen Forderungen?

Auch nach der Verabschiedung eines Konjunkturprogramms inkl. Neuwagen-Förderung bestimmen die Folgen der Finanzkrise die Schlagzeilen. Die Banken der Autokonzerne wollen jetzt offenbar das staatliche Rettungspaket in Anspruch nehmen. BMW, Daimler und der VW-Konzern hätten sich darüber verständigt, staatliche Garantien für die Finanzierung in Höhe mehrerer Milliarden Euro zu beantragen, berichtet "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe, obwohl alle Finanztöchter nach eigenem Bekunden "kerngesund" sind. Noch weiter geht Opel: Der Staat soll gleich in die Finanzierung von Neuwagen einsteigen. Der Hersteller fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Europäische Investitionsbank solle ein Kreditprogramm in Höhe von 40 Milliarden Euro auflegen, um den schleppenden Absatz von Neuwagen zu fördern, bestätigte ein Opel-Sprecher einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Dazu solle es in Deutschland eine Verschrottungsprämie für mehr als zehn Jahre alte Autos sowie zinsgünstige Verbraucherkredite zum Kauf von Neuwagen geben. Wir wollen von Ihnen in unserer "Frage der Woche" wissen, wie Sie zu diesen Forderungen stehen. Ist die Verwendung von Steuergeldern in solchen Fällen legitim oder nicht? Die Antwortmöglichkeiten finden Sie rechts in der Box. Dort können Sie auch mit einem Klick auf das Archiv Ergebnisse früherer Umfragen abrufen. Vergangene Woche interessierte uns Ihr Interesse an Werkstattsystemen. Ergebnis: Genau ein Drittel der Befragten sieht sich derzeit um bzw. plant sogar konkret eine Partnerschaft. (asp/dpa)

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