Unternehmer, die über Anlagezeiträume bei Geldanlagen nachdenken, sollten nicht die Geduld verlieren. Es spricht aktuell Einiges dafür, dass Zinssätze mittelfristig wieder steigen. Daher sollten Anleger kurze Laufzeiten bevorzugen. Bei längeren Anlagezeiträumen, vor allem bei der Investition in festverzinslichen Wertpapieren, drohen ansonsten bei einer Zinswende Kursverluste, wenn vor dem jeweiligen Fälligkeitszeitpunkt verkauft wird. Bei Anlageformen wie Fest- oder Termingeldern drohen Kursverluste zwar nicht, dafür ist aber ein vorzeitiger Ausstieg, wenn überhaupt, meist nur mit Zinseinbussen möglich. Hinzu kommt, dass der Zinsunterschied zwischen kurzen und längeren Anlagezeiträumen derzeit ohnehin nur rund zwei Prozent beträgt. Betriebsinhaber können sich mit Hilfe der übersandten Depotauszüge ihrer Banken von den aktuellen Wertpapierkursen selbst ein Bild machen. Das gilt auch für die Wertentwicklung von Investmentfonds. Auch bei dieser Anlageform sollte geprüft werden, ob es den Fondsmanagern gelungen ist, das Krisenjahr 2009 einigermaßen zu überstehen. Das gilt umso mehr dann, wenn die eine oder andere Anlageform für die spätere finanzielle Altersabsicherung vorgesehen ist. (Michael Vetter)
Finanztipp: Vor der Zinswende?
Unternehmen, die Geld auf der hohen Kante haben und mit einer Anlage liebäugeln, sollten sich aktuell noch für kurze Laufzeiten entscheiden. Mittelfristig werden die Zinsen nach der Prognose des asp- Finanzspezilisten Michael Vetter wieder steigen.