Der querschnittsgelähmte Amerikaner Matt Beller hat DaimlerChrysler wegen einer angeblichen Sitzheizungspanne auf 14,1 Mio. Dollar (10,6 Mio. Euro) Schadensersatz verklagt. Dies meldete die Zeitung "Die Welt" in ihrer Montagsausgabe. Beller erklärte, die Temperatur des Fahrersitzes seines Chrysler-Jeeps Grand Cherokee sei während der Fahrt auf rund 65 Grad gestiegen. Aufgrund seiner Lähmung habe er vom Rücken abwärts keine Empfindungen mehr und deshalb den Temperaturanstieg nicht bemerkt. Die Verletzungen am Gesäß, darunter Verbrennungen dritten Grades, hätten im Krankenhaus mit Hauttransplantationen behandelt werden müssen. Ein DC-Sprecher wollte den Fall nicht kommentieren, da er dem Unternehmen noch nicht vorliege. (san)
DaimlerChrysler wegen Sitzheizungspanne verklagt
Querschnittsgelähmter beklagt Verbrennungen dritten Grades