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Daimler-Chef: CO2-Neutralität könnte vor 2039 kommen

Daimler-Chef Ola Källenius glaubt, dass der Autohersteller sein Ziel, bis 2039 klimaneutral zu sein, schon vorher erreichen könnte.
© Foto: picture alliance/Guenter Hofer/SchwabenPress

Entscheidend dafür, ob der Autohersteller seine Klimaziele früher als ursprünglich geplant erreichen kann, sei aber eine ausreichende Ladeinfrastruktur betonte Daimler-Chef Ola Källenius. Darum seien hier "schnelle Fortschritte" nötig.

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Daimler-Chef Ola Källenius hat bekräftigt, die selbstgesteckten Klimaziele des Autobauers früher erreichen zu wollen. Das Ziel, bis 2039 CO2-neutral zu sein, sei inzwischen das konservativste Szenario, sagte der Manager in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten". "Wir schauen uns verschiedene Szenarien an, die noch progressiver sind." Der Konzern werde in diesem Jahr ein Strategie-Update geben, in dem die Umsetzungsgeschwindigkeit und die nächsten Schritte erläutert würden. "Wir haben da sehr ambitionierte Pläne."

Ladeinfrastruktur entscheidend für Abschied von Verbrennern

Nach Källenius' Worten wird es Autos mit Verbrennermotoren geben, so lange die Märkte oder die Ladeinfrastruktur noch nicht den Punkt erreicht haben, komplett auf Elektrofahrzeuge umzusteigen.

Entscheidend sei, wie man die Technik mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis auf die Straße bekomme. Die Arbeit dafür müsse in diesem Jahrzehnt erledigt werden, sagte der schwedische Manager. "Das heißt: Wir werden bis 2030 bereit sein, alle Marktsegmente von der A-Klasse bis zur S-Klasse mit Elektrofahrzeugen abdecken zu können. Wir brauchen aber schnelle Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur."

Daimler hat sich bisher vorgenommen, dass spätestens 2039 die gesamte Neuwagenflotte von Mercedes-Benz CO2-neutral sein soll. Für die Produktion soll das schon ab 2022 gelten.

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