Die
Ladeinfrastruktur befindet sich an verschiedenen famila-, Markant- und EDEKA-Märkten in Norddeutschland und ermöglicht schnelles Laden im Alltag, etwa während des Einkaufs. Neu im Netz sind zwei Schnellladestandorte mit Batteriespeicher. Die Batteriespeicher an den Standorten in Stralsund und Heiligenhafen verfügen jeweils über eine Leistung von 330 Kilowatt und eine Speichertiefe von zwei Stunden. Die Speicher ermöglichen hohe Ladeleistungen bei begrenzten Netzanschlusskapazitäten. Zudem gleichen sie Lastspitzen aus und unterstützen so einen effizienten Betrieb der Ladeinfrastruktur.
"Besonders in Regionen mit begrenzter Netzkapazität kann ein Batteriespeicher dazu beitragen, dass E-Mobilistinnen ihr Fahrzeug schnell und komfortabel laden können. Für uns als Betreiber von Ladeinfrastruktur ist das wichtig, um Kundinnen ein zuverlässiges Ladeerlebnis zu bieten. Überall dort, wo Batteriespeicher den Aufbau neuer Ladeinfrastruktur sinnvoll ergänzen können, prüfen wir ihren Einsatz", sagt Simon Schröder, Leiter Projektmanagement bei der LichtBlick eMobility.
Verzahnung von Ladeinfrastruktur und Flexibilitätslösungen
Die Batteriespeicher in Stralsund und Heiligenhafen sind Teil der
Strategie von LichtBlick, Ladeinfrastruktur und Flexibilitätslösungen stärker miteinander zu verzahnen. Bis 2030 will das Unternehmen allein im E-Mobilitätsbereich mehr als 100 Millionen Euro investieren. Darüber hinaus realisiert LichtBlick derzeit einen Großbatteriespeicher in Röhrsdorf bei Chemnitz mit rund 100 Megawatt Leistung und einer Speichertiefe von vier Stunden. Ziel ist es, Stromnetze zu entlasten und gleichzeitig zusätzliche Flexibilitäten für ein zunehmend erneuerbares Energiesystem bereitzustellen.