BMW schließt eine Lieferung von Motoren an Opel aus. Der Autohersteller aus München wird keine Aggregate an die angeschlagene GM-Tochter verkaufen, die derzeit fieberhaft nach Kooperationspartnern sucht. "Es gibt momentan zu Opel praktisch keine Überschneidungen, denn Opel hat keine Frontmotor-Heckantriebsplattform", sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Draeger im Interview mit dem Fachmagazin Automotive Agenda. Alle BMW-Motoren basierten aber auf dieser Anordnung. In den 90er Jahren hatte Opel bereits einen Dieselmotor vom bayrischen Autobauer bezogen. Zuletzt hatte es vermehrt Spekulationen über eine Renaissance dieser Geschäftsbeziehung gegeben. Der Verkauf von Motoren sei Draeger zufolge nur dann eine Option, wenn keine Wettbewerbssituation vorliegt. "In anderen Bereichen muss man vorsichtig sein, eine langfristige Beziehung aufbauen und pflegen." Auch Spekulationen um eine mögliche Zusammenarbeit bei der Motorenentwicklung zwischen Daimler und BMW erteilte der Manager erneut eine Absage. Die Ausgabe 02 des Fachmagazins Automotive Agenda, widmet sich dem Schwerpunktthema "Kassensturz: Klug sparen, sinnvoll investieren, liquide bleiben". In Interviews und Hintergrundbeiträgen werden Wege aus der Absatz- und Umsatzkrise in der Automobilindustrie analysiert und aufgezeigt. (msh) Das vollständige Interview finden Sie in der aktuellen Leseprobe (siehe Link in der Box unten).
BMW: Keine Krisen-Kooperation mit Opel
BMW-Entwicklungschef Klaus Draeger hält nichts von einer Motoren-Lieferung an die Rüsselsheimer. In den 90er Jahren kam es zu einer Kooperation im Bereich Diesel. Zuletzt hatte es vermehrt Spekulationen über eine Wiederholung gegeben.