Die Banner Group hat zwei Dreijahresverträge mit langjährigen Partnern aus der Automobilindustrie abgeschlossen. Die Vereinbarungen sichern die Auslastung der Produktionskapazitäten für die Jahre 2026 bis 2028 und betreffen Kunden in Europa und Nordamerika. Das Gesamtvolumen der Aufträge beträgt 195 Millionen Euro. "Gerade zum Jahresstart sind Aufträge dieser Größe ein starkes Signal – sowohl nach innen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch nach außen in den Markt", erklärt Werner Töpfl, CEO der Banner GmbH. "Sie zeigen, dass unsere Strategie und unsere konsequente Qualitätsorientierung richtig sind."
Ein zentraler Bestandteil der neuen Auftragslage ist ein Dreijahresvertrag mit einem deutschen Automobilhersteller über 120 Millionen Euro. Geliefert werden Batterien für Start-Stopp-Anwendungen, Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeuge, sowohl für die Serienproduktion als auch für das Ersatzteilgeschäft. Ein weiterer Vertrag mit einem Volumen von 75 Millionen Euro stärkt die Marktpräsenz in Nordamerika.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Ersatzgeschäft, insbesondere in Kanada, und umfasst Batterien für Start-Stopp-Systeme sowie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. "Der nordamerikanische Ersatzteilmarkt stellt hohe Anforderungen an Qualität, Logistik und Verfügbarkeit. Dass wir diesen Auftrag gewinnen konnten, zeigt, dass wir auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen als verlässlicher Partner wahrgenommen werden", so Märzinger.
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Die Vertragsabschlüsse erfolgten vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Herausforderungen wie Wechselkurseffekten in Nordamerika, einer angespannten Marktsituation in der europäischen Erstausrüstung sowie steigender Kosten und regulatorischer Anforderungen.