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ADAC-Pannenstatistik 2019: Meist fehlte die Energie

Der ADAC hat seine Einsatzstatistik ausgewertet.
© Foto: DAC/ Martin Hangen

Die Starterbatterie muss in modernen Autos mit ihren immer zahlreicheren Stromverbrauchern Schwerstarbeit leisten. Das hat Folgen.


Datum:
04.05.2020
Lesezeit: 
3 min
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Die Batterie bleibt Pannenursache Nummer eins beim Auto. Bei rund 42 Prozent der Einsätze der "Gelben Engel" des ADAC war 2019 ein leerer 12-Volt-Akku der Grund fürs Liegenbleiben. Vor allem im fünften und sechsten Lebensjahr sind die Energiespeicher anfällig, wie aus der Statistik hervorgeht.

Rang zwei unter den häufigsten Pannenursachen waren mit 17 Prozent Fehler im Motormanagement, etwa Probleme mit Einspritzung, Sensorik und Zündung. In knapp 16 Prozent der Fälle machten Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb Ärger. Insgesamt rückten die Pannenhelfer des Automobilclubs im vergangenen Jahr gut 3,8 Millionen Mal aus.

Aus den Einsätzen hat der ADAC für 2019 ein Ranking der am wenigsten für Pannen anfälligen Fahrzeuge in jeder Klasse ermittelt. Die Statistik dürfte allerdings verzerrt sein, da zunehmend viele Hersteller im Rahmen von Mobilitätsgarantien den Pannenservice selbst übernehmen. Zuverlässiger als der Durchschnitt zeigten sich unter anderem Toyota Aygo, Mini, Mercedes A-Klasse und BMW X3. Auch bei den Fahrzeugen mit einer schlechteren Bilanz sind nicht alle Baujahre betroffen: Auffällig waren zuletzt der 2011er-Jahrgang des Kia Ceed und bei den ganz jungen Fahrzeugen weiterhin der Nissan Qashqai mit einer überdurchschnittlich hohen Quote von Batteriedefekten. (SP-X)

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