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ADAC Autotests: Das sind die Qualitäts-Aufsteiger (und Absteiger)

Der ADAC notiert bei seinen Tests alles ganz genau.
© Foto: ADAC

Ganz schlecht kommt der VW-Konzern in der Analyse des Autoclubs weg. Sehr teuer – aber längst nicht sehr gut, so der ADAC.


Datum:
05.08.2022
Autor:
AH
Lesezeit: 
3 min
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580 eigene Autotests hat der Autoclub ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis: Premium ist meistens wirklich besser - und Qualität kostet Geld.


ADAC Autotests

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ADAC Autotests: Auf- und Absteiger

Zu den Aufsteigern gehören der aktuelle BMW 3er und der neue rein elektrische Fiat 500e. Auch die Neuauflagen von Skoda Fabia, Toyota Yaris und Nissan Leaf können den jeweiligen Vorgänger hinter sich lassen, schneiden absolut gesehen jedoch nur durchschnittlich ab. Bei den Aufsteigern der Materialqualität gewinnt der Renault Zoe mit ansprechendem Interieur.

Einige Hersteller versuchen aber, den Kunden trotz vergleichsweise günstiger Fahrzeugpreise eine gute Materialqualität zu bieten. So z.B. der Mazda 3, dessen Interieur für einen Kompaktwagen bemerkenswert wertig ist.

Zu den Absteigern zählt der Audi A3 Sportback, bei dem unter dem Kofferraumboden beispielsweise blankes Blech zum Vorschein kommt – beim Vorgängermodell war die Reserveradmulde noch mit Teppich ausgekleidet. Genauso die Hyundai-Modelle i20 und i10, die in der jüngsten Fahrzeuggeneration in puncto Verarbeitungsqualität merklich nachließen.

Bei den meisten Neuerscheinungen aus dem VW-Konzern fällt die Verarbeitungs- und Materialqualität der neuen Modelle deutlich schlechter aus als bei den Vorgängern und liegt inzwischen bei einigen Fahrzeugen sogar unter dem Klassendurchschnitt. Dies ist umso ärgerlicher, da die Einsparungen gleichzeitig mit immensen Preiserhöhungen einhergehen. Der Golf 8 hat im Vergleich zur 7. Generation Federn gelassen. So wurde beispielsweise die Gasdruckfeder für die Motorhaube durch einen günstigeren Haltestab ersetzt.

Den größten Abstieg zeigt die neue Mercedes C-Klasse: Die verwendeten Materialien im Innenraum sind nur noch im oberen Bereich weich, unterhalb des Sichtbereichs kommt harter und damit kratzempfindlicher Kunststoff zum Einsatz.

So testet und urteilt der ADAC

Anhand von 34 Bewertungskriterien testet der ADAC zum einen die Material- und zum anderen die Verarbeitungsqualität:  Güte der Spaltmaße, fehlende Türrahmenverkleidung, scheppernde Türen bei geöffnetem Fenster und kratzempfindliche Kunststoffe. Bewertet werden aber auch knarzende Kunststoffteile, unverkleidete Blechteile, ungeschäumte Kunststoffe am Armaturenbrett oder Türverkleidungen oder Dachsäulen ohne Stoffbezug.

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