Jeep ruft weltweit knapp 21.000 Einheiten des Modells Avenger zurück. Die Aktion betrifft Fahrzeuge der Baujahre 2023 und 2024. Der Grund: An den Steckverbindern der elektrischen Parksperre kann Reibkorrosion auftreten. Dadurch droht im schlimmsten Fall ein Antriebsverlust während der Fahrt.
In Deutschland müssen rund 5.550 Avenger in die Werkstätten. Das Kraftfahrt-Bundesamt begleitet den Rückruf unter der Nummer 15947R. Jeep selbst führt die Aktion intern unter dem Code 50C. Bislang sind keine Schäden an Fahrzeugen oder Verletzungen von Personen bekannt geworden.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Jeep
- Modell: Avenger
- Produktionszeitraum: 2023 bis 2024
- Rückrufgrund: Reibkorrosion an Steckverbindern der elektrischen Parksperre (ePLU)
- Mangelbeschreibung: Möglicher Antriebsverlust
- Maßnahme: Austausch der elektrischen Parksperre und Reparatur des Kabelbaums
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 20.996
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 5.550
- KBA-Referenznummer: 15947R
- Hersteller-Rückrufcode: 50C
- Status: Rückrufaktion wird durch das KBA überwacht
Im Rahmen der Maßnahme wird in einer autorisierten Jeep-Werkstatt die elektrische Parksperre ausgetauscht. Zusätzlich erfolgt eine Reparatur des Kabelbaums, um die Ursache der Reibkorrosion dauerhaft zu beseitigen. Fahrzeughalter sollen sich mit einer Vertragswerkstatt in Verbindung setzen.
Weitere Rückrufe:
- Rückruf: Fehlendes Batterie-Typschild beim Jeep Avenger
- Rückruf wegen Brandgefahr: Jeep muss 192.000 Fahrzeuge prüfen
- Jeep-Rückruf: Probleme mit Windschutzscheiben-Entfrostungssystem
- Rückruf für den Jeep Avenger: Softwarefehler betrifft Abgaswerte