Je eine kleinere Serviceaktion ohne Einbindung des Kraftfahrt-Bundesamts führen derzeit Ford und Skoda durch. Bei den Kölnern werden zwischen 13. und 23. September dieses Jahres gebaute Fiesta- und Fusion-Modelle beanstandet. "Bei einer Reihe von Fahrzeugen der beiden Modellreihen entsprechen die Befestigungsschrauben an der Hinterachse unter Umständen nicht den Vorgaben. Es ist möglich, dass der Kopf einer falschen Befestigungsschraube reißt. Folge ist eine schwächere Verankerung der Hinterachse", sagte ein Sprecher der Marke gegenüber asp-Online. Für den Einbau neuer Schrauben sind ca. 35 Minuten veranschlagt. Betroffene Stückzahl in Deutschland: ca. 126 Fahrzeuge. Die Halter werden in diesen Tagen schriftlich benachrichtigt. Bereits seit Oktober bittet Skoda 154 Halter eines Superbs des Modelljahrs 2012 mit elektrischer Heckklappe in die Vertragswerkstatt. Um eine korrekte Funktion der Öffnung zu garantieren, müsse der Stellmotor der Heckklappe kontrolliert und ggf. getauscht werden, falls sich an ihm ein Herstellungsfehler zeige, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Für die Kontrolle sind fünf, für den Austausch ca. 20 Minuten veranschlagt. Abgearbeitete Fahrzeuge erhalten einen Aufkleber in der Reserveradmulde und einen Eintrag ins Serviceheft. (ng)
Fiesta, Fusion und Superb: Kleine Serviceaktionen bei Ford und Skoda
Ford und Skoda bitten derzeit Halter neu gebauter Modelle zu den Vertragspartnern. Bei Fiesta und Fusion gibt es Probleme mit den Befestigungsschrauben an der Hinterachse, beim Superb mit der elektrischen Heckklappe.