Die Otto Christ AG gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top 100“ ergeben. Der Mittelständler überzeugte bei der 17. Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem maßgeschneiderten Innovationsmanagement. Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D., überreicht den Bayern am Freitagabend (26. Juni) bei einem Festakt im Gästehaus Petersberg in Königswinter das begehrte „Top 100“-Gütesiegel. Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von Otto Christ in den Bereichen „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“. Insbesondere die Innovationskraft des Herstellers von Autowaschanlagen, der 2008 einen Umsatz von gut 114 Mio. Euro erzielte, überzeugte bei der „Top 100“-Analyse. Die insgesamt 1.100 Mitarbeiter reichen ihre zahlreichen Ideen beim Vorstand für Entwicklung ein, der auch für das Thema Innovation zuständig ist. Gefällt der Vorschlag, entsteht ein passendes Team, das eine Entwicklung vorantreibt. „Dafür wählen wir bewusst Mitarbeiter aus den verschiedensten Abteilungen aus, um jeweils die Leute mit dem besten Fachwissen dabei zu haben“, erklärt Stefan Bernhard, der Leiter des technischen Supports. Die Mitglieder des Innovationsteams werden auf Wunsch von ihren Tagesaufgaben freigestellt, damit sie sich ganz auf die Umsetzung des Vorschlags konzentrieren können. Auf diese Weise sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Neuerungen entstanden. 14 nationale und 13 internationale Patente liegen mittlerweile bei dem Unternehmen. Eines davon ist eine in Waschstraßen und Portalwaschanlagen verwendete Gelenkeinrichtung, durch die sich die Bürsten optimal der Fahrzeugseitenflächen anpassen. Eine weitere Neuerung kommt sowohl den Kunden als auch dem Unternehmen selbst zugute: Das webbasierte „Christ Information System“ erfasst sämtliche Informationen über die bei den Kunden eingesetzten Waschstraßen. Neben der Anzahl der Anlagen sind auch Störungen sofort erkennbar. Für die Ehrung musste der Maschinenbauer ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien überstehen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache“, kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse. So erwirtschaften die ausgezeichneten Unternehmen zwei Drittel ihres Umsatzes mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen drei Jahre – bei einer Vergleichsgruppe deutscher Mittelständler sind es gerade einmal 30 %. Zudem konnten die Top-Unternehmen durch Prozessinnovationen ganze 12 % ihrer Kosten einsparen, „Durchschnittsmittelständler“ sparten lediglich 4 %. Die Folge: Unter den diesjährigen „Top 100“ finden sich 54 nationale Marktführer, 22 sind in ihrem Tätigkeitsfeld sogar weltweit die Nummer eins. Christ Vorstandsvorsitzender Otto Christ jun. freut sich über den Erfolg: „Unsere Innovationskraft zählt jetzt erwiesenermaßen zum Besten, was der deutsche Mittelstand zu bieten hat. Das stärkt unsere Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen bei Mitarbeitern, Partnern und natürlich Kunden. Besser kann man Krisenzeiten wohl kaum begegnen.“ Alle Top 100 Innovatoren finden Sie auf www.top100.de. Organisiert wird die Initiative von der Überlinger compamedia GmbH. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter www.top100.de bewerben, Teilnahmeschluss ist der 30. Oktober 2009.
Otto Christ AG: Christ zählt zu den Top-Innovatoren in Deutschland
Lothar Späth verleiht dem Memminger Maschinenbauer für sein herausragendes Innovationsmanagement das Gütesiegel „Top 100“