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Umfrage: Markenwerkstätten haben noch Potenzial

Die Werkstatt der Zukunft kann ihr Geschäft durch digitale Verbindungen zu Kundenfahrzeugen beflügeln.
© Foto: Mazda Deutschland

Laut einer Umfrage geben lediglich 42 Prozent der Autokäufer an, ihr Fahrzeug in der Markenwerkstatt des Autohauses warten zu lassen, wo sie dies gekauft haben.

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Grundlage für das Aftersales-Geschäft 4.0 sind ein hohes Maß an Vertrauen und Kundenloyalität zur Werkstatt. Hier besteht Handlungsbedarf: Laut einer Umfrage der Nürnberger Marktforschung Puls unter 1.011 Autofahrern geben lediglich 42 Prozent an, ihr Fahrzeug in der Markenwerkstatt des Autohauses warten zu lassen, wo sie dies gekauft haben. Vier von fünf deutschen Autofahrern haben keine feste Werkstatt, weitere 16 Prozent lassen ihre Fahrzeuge in anderen Markenwerkstätten reparieren oder nutzen Systemwerkstätten (acht Prozent) bzw. freie Werkstätten (sechs Prozent).

Dazu passt, dass laut puls Studie jeder dritte Autofahrer seine Werkstatt innerhalb der letzten zwei Jahre gewechselt hat. "Unsere Studie zeigt, dass insbesondere Markenwerkstätten Handlungsbedarf bei der Loyalisierung ihrer Kunden haben", sagte Puls-Chef Konrad Weßner.

Eine Chance zur Steigerung der Werkstattloyalität bietet laut Umfrage der sogenannte OBD2-Dongle, an dem erstaunliche vier von fünf Autofahrern Interesse zeigen. Dieser Dongle ermöglicht die digitale Verbindung der Werkstätten zu den Fahrzeugen. Inhaltlich zeigt die Studie eine ganze Palette an Leistungen, die einen solchen Dongle für Autofahrer interessant machen. So sind 63 Prozent an Fehlercode-Analysen und jeweils 59 Prozent am automatischen Notruf und der Anzeige des Tank-Füllstands interessiert. Es folgen Erinnerungen an durchzuführende Verschleißreparaturen, Benzinkosten Tracking und Spritsparinformationen mit 57, 51 und 49 Prozent. Weitere 46 Prozent äußern Interesse an aktiven Erinnerungen an den nächsten Kundendienst.

"Vor diesem Hintergrund hat die Werkstatt der Zukunft alle Chancen ihr Geschäft durch digitale Verbindungen zu Kundenfahrzeugen zu beflügeln, wenn das Nutzenpaket stimmt und ein hohes Maß an Kundenvertrauen gegeben ist", so Weßner. (se)

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KOMMENTARE


Malte P.

20.09.2016 - 20:11 Uhr

Wie, bitte schön, will der Autor denn eine bessere digitale Verbindung zu Kundenfahrzeuge in Werkstattauslastung umsetzen. Nicht böse sein, aber das ist doch absolute Schreibtischeorie.An Kundenvertrauen fehlt es den aller meisten Markenwerkstätten nicht. Die Kunden wissen, dass sie bei "ihrem Händler" in aller Regel am besten bedient sind. Weg bleiben sie, weil ihre Markenwerkstatt zu teuer ist. Das weiß man seit Jahrzehnten und das ist so. Dabei sind es nicht die Arbeitskosten sondern nach wie vor die überhöhten Teilepreise. Das Internet ist heute der Mitbewerbermarkt. Gefordert sind weniger die Händler - es gibt immer noch einige, die glauben, sich Aufschläge auf die Listenpreise leisten zu können - sonder vielmehr die Hersteller, deren Pflich es ist, ihre Händler mit Teile zu konkurrenzfähigen Preisen zu versorgen.


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