Der freie Autoteile-Großhandel ist im Jahr 2025 nominal um 3,6 Prozent gewachsen. Das berichtet der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA). Das Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen einer aktuellen Verbandsbefragung. Demnach konnten mehr als 70 Prozent der Mitgliedsunternehmen ihre Umsätze im vergangenen Jahr steigern.
"Der freie Teilemarkt zeigt sich weiter robust. Die Millionen Autofahrer vertrauen der Qualität unserer Mitglieder. Wir halten Deutschland mobil", sagte GVA-Präsident Thomas Vollmar. Auch die Rahmenbedingungen entwickelten sich 2026 stabil: Die Zahl der Besitzumschreibungen pendelte sich mit über sieben Millionen Kraftfahrzeugen (Pkw und Nfz) auf einem guten Niveau ein. Zudem lag die Werkstattauslastung bei rund 90 Prozent.
Vor diesem Hintergrund blicken die GVA-Mitglieder zuversichtlich auf das laufende Jahr. So erwarten rund 83 Prozent der Befragten steigende Umsätze im Jahr 2026. Vollmar: "Durch eine bisher ausbleibende wirtschaftspolitische Wende im Inland und volatilen außenpolitischen Gegebenheiten, wie Zölle bzw. Zolldrohungen und dem Abschluss und/oder Scheitern weiterer Abkommen, bleibt die gesamtwirtschaftliche Lage unsicher – wir hoffen das Beste."