s-tec Germany Multi-Speed-Master
Nur wenige Autohäuser und Werkstätten verfügen über die Möglichkeit kleine Schäden professionell und kostengünstig zu beseitigen. Eine Lackieranlage ist dafür viel zu kostenintensiv. Abhilfe schafft der Multi-Speed-Master-Arbeitsplatz.
Über jedes Andenken an einen Parkrempler, und sei es nur ein Kratzer an der Stoßstange, ärgert sich ein Autofahrer. Zugleich schrecken die hohen Kosten für die Lackierung einer kompletten Stoßstange oder eines Kotflügels viele von einer professionellen Instandsetzung ab. Das muss nicht sein. Mit ausgetüftelten Smart-Repair-Methoden lassen sich solche Bagatellschäden heute professionell und kostengünstig beseitigen. Doch wo soll eine Werkstatt solche Aufgaben mit der vom Kunden erwarteten hohen Qualität ausführen? Das Unternehmen s-tec Germany, bekannt als Hersteller von Abgasabsauganlagen, hat mit einem Partner einen Smart-Repair-Arbeitsplatz entwickelt. Das System nennt sich Multi-Speed-Master und zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Funktionalität aus. Hinter der schlichten Optik des Multi-Speed-Master verbirgt sich ein ausgetüfteltes System, welches optimale Bedingungen für Smart-Repair schafft. Und s-tec Germany liefert nicht einfach nur eine Anlage, sondern bietet den Kunden ein Komplettsystem mit Schulungen und der Lieferung von Verbrauchsmaterial aus einer Hand.
Hohe Funktionalität
Zentrales Element des Multi-Speed-Master-Arbeitsplatzes ist ein an vier Säulen befestigtes, selbsttragendes Gestell, an welchem die Luftzufuhr zum Arbeitsplatz von oben und die seitlichen Absaugeinrichtungen montiert sind. Um die Umgebung vor Lacknebel und Staub zu schützen, lässt sich der Multi-Speed-Master-Arbeitsplatz rundum durch einen transparenten Vorhang vom übrigen Raum abtrennen. Die leicht verfahrbare Zulufthaube mit integrierter Beleuchtung wird direkt über dem zu reparierenden Abschnitt des Autos positioniert. Die Zuluft wird übrigens nicht beheizt, sondern wird der Umgebungsluft des Arbeitsplatzes entnommen und gefiltert. Das spart Energiekosten. Schaltet der Anwender die Zuluft ein, so ergibt sich ein so genannter Overflow, der Arbeitsbereich wird quasi von oben mit Luft geduscht. Gleichzeitig wird so nahe wie möglich an der Schadstelle eines der beiden seitlich des Fahrzeugs verfahrbaren Absaugmodule in Position gebracht. Nun kann der Anwender erforderliche Schleif-, Spachtel-, Grundier- sowie Füllerarbeiten ausführen und mit einer kleinen Pistole oder Sprühdosen lackieren. Schleifstaub, Lösemittelschwaden und überschüssiger Lack werden über ein Filterelement abgesaugt, die Abluft nach außen geführt. Optional kann ein Infrarot-Trockner-Modul geordert werden. Die typischen Smart-Repair-Arbeiten, wie die Reparatur von Kunststoffteilen oder das Ausbessern von Lackflächen lassen sich so ohne Versetzen des Fahrzeugs nacheinander ausführen. Damit werden optimale Arbeitsresultate in kürzester Zeit ermöglicht. So lassen sich die typischen Schönheitsfehler ab Gebrauchtwagen, Leasingrückläufern und Kundenfahrzeugen in optimaler Qualität beseitigen.
Nur geringer Platzbedarf
Weil die wesentliche Technik des Multi-Speed-Master-Arbeitsplatzes unter der Decke hängt oder sich einfach zur Seite schieben lässt, ergibt sich ein richtiger Multifunktionsarbeitsplatz. Wenn der Arbeitsplatz, wie im abgebildeten Beispiel einer Installation des österreichischen Werkstattausrüsters Kastner in einem Renault-Autohaus im Zillertal, mit einer Kurzhubbühne ausgerüstet ist, erhöht sich der Einsatzbereich zusätzlich. So kann der Arbeitsplatz zum Beispiel für Räderwechsel oder andere Arbeiten genutzt werden, wenn keine Smart-Repair-Arbeiten anstehen.
Wie eine Werkstatt Smart-Repair-Reparaturen professionell ausführen kann, wie man solche Reparaturen kalkuliert, wie man sie vermarktet und vieles mehr, kann man in Kursen lernen. Wer einen Multi-Speed-Master-Arbeitsplatz erwirbt, erhält daher eine Schulung zum optimalen Einsatz seiner Investition. Die Schulungen erfolgen in einem auf Smart-Repair spezialisierten Betrieb und verbinden Theorie und Praxis.
Der Multi-Speed-Master ermöglicht Werkstätten und Autohäusern die typischen kleinen Schäden an Autos professionell instand setzen zu können, ohne eine unüberschaubare Investition. Neben der hier beschriebenen Standardanlage sind Sondergrößen und größere Anlagen für Transporter und Busse lieferbar.
Bernd Reich