Ungeachtet der immer noch recht hohen Absatzzahlen in den letzten Jahren kämpft die Autoindustrie mit Überkapazitäten, Kostendruck und zunehmendem Wettbewerb. Dies gilt freilich auch für die Zulieferer, die zwar von dem ihnen zugewachsenen Aufgabenumfang profitieren, ihre Leistungen allerdings immer schneller, kostengünstiger und effizienter erbringen müssen. Zu dieser Einschätzung kommt die IKB Deutsche Industriebank in ihrem Branchenbericht 2000, dem die Jahresabschlüsse der Jahre 1998, 1999 und 2000 von 99 Kundenfirmen aus der Automobilindustrie zu Grunde liegen. Für die Zulieferer stellt die zunehmende Globalisierung eine große Herausforderung dar, die nicht nur durch die Ausweitung der Exporte bewältigt werden kann. Deutsche Zulieferer sind heute in über 60 Ländern präsent. Andererseits wächst das Interesse auch der großen ausländischen Zulieferer für den europäischen und deutschen Markt. Für die überwiegend mittelständisch strukturierte Branche bedeutet dies eine zusätzliche Herausforderung. Dennoch sei es den deutschen Zulieferern gelungen, ihre Marktposition zu festigen. Dies sei durch die gute Automobilkonjunktur, vor allem aber durch eine eindeutige Technologieführerschaft und eine kundengerechte Modelloffensive möglich gemacht worden, so das Fazit der IKB. Gleichwohl geht die IKB in ihrem Bericht davon aus, dass der Preisdruck der OEMs (Original Equipment Manufactureres) auf die Zulieferer weiter anhalten wird. Der komplette Bericht steht für Sie als Download (Pdf-File) bereit.
Zulieferer können Marktposition festigen
Branchenbericht 2000 der IKB: Globalisierung ist eine große Herausforderung