ZF Aftermarket setzt auf digitale Vernetzung, um Reparaturprozesse in Flotten und Werkstätten effizienter zu gestalten. Auf der Automechanika Frankfurt 2026 präsentiert das Unternehmen offene digitale Workflows, die Fahrzeugdaten, Diagnose, Serviceplanung und Teilebeschaffung miteinander verbinden.
Ziel ist es, Werkstätten und Flottenbetreibern einen schnelleren und transparenteren Reparaturprozess zu ermöglichen. Dazu werden bestehende Kundensysteme mit Lösungen von ZF und Partnerunternehmen verknüpft. So sollen Fehler früher erkannt, Reparaturen besser geplant und benötigte Ersatzteile schneller beschafft werden können.
Kunden unterstützen, Probleme schneller lösen
"Unser Ziel ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, Probleme schneller zu lösen und wachsende Komplexität besser zu beherrschen. Schon heute vernetzt ZF Aftermarket mehr als 2.000 Flotten und 50.000 Werkstätten im Aftermarket-Ökosystem – und macht aus einzelnen Interaktionen ein stärker koordiniertes, datengestütztes Servicenetzwerk. Indem wir Remote-Fahrzeugdaten, Diagnose, Werkstattprozesse und Teilebeschaffung zusammenführen, schaffen wir praxisnahe Lösungen, die im Alltag messbaren Mehrwert liefern und unser Versprechen von ‚Maximizing Uptime‘ unterstreichen", sagt Philippe Colpron, Leiter ZF Aftermarket.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Ferndiagnose. Über die Kombination der Telematik- und Flottenmanagementlösung ZF Bus Connect mit der Diagnosesoftware ZF [pro]Diagnostics können Werkstätten bereits vor dem Eintreffen eines Fahrzeugs auf Diagnosedaten zugreifen. Mechaniker erhalten dabei unter anderem Informationen zu Fehlercodes, Steuergeräten und Sensordaten. Das soll eine frühere Fehleranalyse und schnellere Wartungsentscheidungen ermöglichen.
Darüber hinaus verknüpft ZF sein Werkstattmanagementsystem ZF [pro]Manager mit Flottenmanagementlösungen. Servicebedarfe können dadurch digital erfasst, Werkstattkapazitäten abgeglichen und Termine geplant werden. Als Beispiel nennt ZF die Integration mit der Flottenservice-Plattform Vandy.
Auch die Teilebeschaffung soll stärker automatisiert werden. Mit der Diagnoselösung ZF MultiScan können Fahrzeug- und Fehlerdaten direkt an elektronische Teilekataloge übertragen werden. Werkstätten erhalten dadurch Vorschläge für passende Ersatzteile einschließlich Preis- und Verfügbarkeitsinformationen. Laut ZF reduziert dies den Aufwand zwischen Diagnose und Bestellung erheblich.
"Digitalisierung schafft Mehrwert"
"Digitalisierung schafft nur dann Mehrwert, wenn sie die tägliche Arbeit einfacher macht. Für unsere Kunden bedeutet das Lösungen, die mit den Systemen funktionieren, die sie bereits nutzen – und keine zusätzliche Komplexitätsebene. Offenheit und Partnerschaften sind daher zentrale Bestandteile unserer Strategie. Durch die Integration von Partnerlösungen ermöglichen wir unseren Kunden, Workflows aufzubauen, die zu ihrer bestehenden Arbeitsweise passen", sagt Benoit Dessart, Leiter der Business Line Digital Solutions bei ZF Aftermarket.
Mit den vernetzten Lösungen will ZF Aftermarket dazu beitragen, Ausfallzeiten von Fahrzeugen zu reduzieren und die Zusammenarbeit zwischen Flotten, Werkstätten und Teilehändlern zu verbessern. Die vorgestellten Lösungen sind auf der Automechanika Frankfurt 2026 im Forum Level 01 zu sehen.