Die Hersteller Bosal, Eberspächer, Ernst und Walker warnen Werkstätten vor dem Kauf von Billigteilen bei Discountern oder im Internet. Besonders seit Anfang des Jahres würden Schalldämpfer, Katalysatoren und andere Teile von Auspuffanlagen ohne deutsches oder europäisches Prüf- und Genehmigungskennzeichen zu Spottpreisen auf den deutschen Markt geworfen. Wer solche Teile anbiete oder einbaue, ohne den Kunden auf die möglichen Folgen hinzuweisen, hafte für den entstandenen Schaden, so die Zulieferer. Möchte ein Kunde z.B. einen nicht homologierten Schalldämpfer eingebaut haben, muss der Kfz-Meister den Kunden darauf aufmerksam machen, welche finanziellen und rechtlichen Folgen der Einbau eines solchen Teils haben kann. In diesem Fall hat die Werkstatt gegenüber dem Kunden eine Sorgfaltspflicht. Um sich vor eventuellen ungerechtfertigten Schadenersatzansprüchen zu schützen, sollte die Werkstatt dem Kunden den Hinweis auf jeden Fall schriftlich geben, raten die Teilehersteller. Damit sei sie auf der sicheren Seite. (ng)
Teilehersteller warnen vor Billigprodukten
Werkstätten haften beim Einbau von Schalldämpfern und Abgaskomponenten ohne Typengenehmigung