LKQ-Chef Arnd Franz: "Wir sind lieferfähig"

LKQ Europe-Chef Arnd Franz und Stahlgruber-CEO Frank Schöller im Gespräch mit AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel.
© Foto: AUTOHAUS next

Trotz Corona-Krise sind der Teilegroßhändler LKQ Europe und die deutschen Töchter Stahlgruber, Neimcke und PV Automotive lieferfähig. Das betonten Arnd Franz, CEO LKQ Europe, und Stahlgruber-Chef Frank Schöller im Interview.

Arnd Franz, CEO des Teilegroßhändlers LKQ Europe, sieht die eigene Lieferfähigkeit mit Ersatzteilen in Europa nicht gefährdet. "Wir haben bereits im Januar alle Sicherheitsbestände nach oben gefahren und Sonderbevoratungen vorgenommen, weil wir wussten, dass die Lieferkette in der Krise Schwächen zeigen würde", erklärte der Manager im Interview mit AUTOHAUS und asp AUTO SERVICE PRAXIS. Gemeinsam mit Stahlgruber-Chef Frank Schöller stand Franz Rede und Antwort zur Situation des Teilehandels in der Corona-Krise, zur Zukunft der Branche und zur zunehmenden Digitalisierung des Werkstattgeschäfts.

In Richtung Werkstätten und Autohäuser sagte der LKQ-Manager: "Das ist vielleicht momentan unsere stärkste Botschaft für den deutschen Markt: Stahlgruber, Neimcke und PV Automotive sind voll und ganz lieferfähig. Wir haben alles getan, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen."

Die genannten Unternehmen gehören seit 2018 zum US-amerikanischen Konzern LKQ Corporation. Die Europa-Tochter LKQ Europe ist mit einem Umsatz von fünf Milliarden Euro nach eigenen Angaben führender Großhändler von Kfz-Ersatzteilen auf dem Kontinent. In Deutschland werden täglich über 15.000 Werkstätten von den LKQ-Großhandelstöchtern versorgt

Stahlgruber-Chef Schöller betonte, dass sein Unternehmen in der Teileversorgung den gewohnten Service vollumfänglich weiter anbieten werde, um die Werkstätten zu beliefern. Dazu gehöre auch der gesamte Bereich der Werkstattausrüstungsservices zur Kalibrierung und Wartung.

Hilfen bei der Bonitätssicherung

"Wir haben frühzeitig digitale Kanäle wie Youtube und Instagram genutzt, um die Kunden über den Sachstand in der Krise zu informieren", erklärte Schöller und verwies auch auf konkrete Hilfen bei der Bonitätssicherung: "Wir haben erkannt, dass es möglicherweise zu Bonitätsengpässen in den Betrieben kommt. Daher haben wir den zahlungskräftigen Kunden angeboten, Referenzschreiben auszustellen, damit die Gespräche mit Banken positiv gestaltet werden können."


Das komplette Interview können Sie in der Ausgabe Mai bei asp AUTO SERVICE PRAXIS lesen, die am 29. Mai 2020 erscheint.   

Das komplette 30-minütige Videointerview mit allen Fragen und Antworten finden Sie auf unserem Schwesterportal AUTOHAUS next.


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