GVA fordert Aufnahme von Vertretern des freien Kfz-Marktes bei CARS 21

19.01.2005 18:28 Uhr

"Europäische Initiative darf nicht einseitig Interessen der Automobilindustrie fördern"

Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) hat das Bemühen der EU-Kommission und von Industriekommissar Günter Verheugen begrüßt, sich im Rahmen der neu gegründeten CARS 21-Initiative verstärkt mit der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie zu befassen. Hartmut Röhl, erster Vorsitzender des GVA, kritisierte aber die Dominanz der Hersteller im Gremium. Gerade die starke Rolle deutscher Vertreter sowie der von der Bundesregierung zuletzt gefahrene Kurs zugunsten der Autokonzerne lasse "nicht nur Gutes" für den Wettbewerb in der europäischen Kfz-Branche erwarten, hieß es von Verbandsseite weiter. Medienberichte hatten angedeutet, dass die CARS 21-Kommission möglicherweise Regulierung und Wettbewerbsverhinderung als probate Mittel zur Verbesserung der Wettbewerbssituation der europäischen Hersteller ansieht. Sollte die Initiative an dieser Stelle ansetzen, sieht Röhl für den Wettbewerb schwarz: "Es wird zu einem Massensterben von freien Werkstätten kommen." Im nächsten Schritt würden freie Teilehändler ihr Auskommen verlieren und auch die Zulieferer müssten erhebliche Einbußen erleiden. "In der Konsequenz sind zahlreiche Arbeitsplätze in der EU bedroht", so der Verbandschef. Deshalb fordert der GVA, dass auch Vertreter des freien Marktes in die Kommission CARS 21 aufgenommen werden. (rp)

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