Elektromobilität: Regierung erkennt "vielversprechende" Ansätze

29.11.2011 18:22 Uhr
Im März 2012 starten nach dem Willen der Bundesregierung drei bis fünf Städte als "Schaufenster Elektromobilität".
© Foto: asp

Nach Praxistests in acht Modellregionen will die Bundesregierung den Zukunftsmarkt weiter voranbringen. Im März 2012 starten drei bis fünf Städte als "Schaufenster Elektromobilität"

Die Bundesregierung will die Alltagstauglichkeit von Elektroautos nach Praxistests in acht deutschen Modellregionen weiter voranbringen. "Wir werden eine nachhaltige Reduzierung von Treibhausgasen nur erreichen, wenn künftig auf breiter Front neue, emissionsfreie und effiziente Kraftstoffe und Antriebssysteme eingesetzt werden", sagte Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba am Dienstag. Die zweijährigen Tests in München, Hamburg, Rhein-Main, Stuttgart, Bremen/Oldenburg, Berlin/Potsdam, Rhein-Ruhr und Sachsen hätten vielversprechende Ansätze gezeigt. Vom neuen Jahr an sollen drei bis fünf Gebiete als "Schaufensterregionen" gefördert werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bekräftigte das Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen bis 2020. "Mindestens die Hälfte hiervon sollte auf diesem Zukunftsmarkt aus deutscher Produktion stammen." Das 130 Millionen Euro umfassende Förderprogramm in den acht Modellregionen habe Gesamtinvestitionen von rund 300 Millionen Euro ausgelöst, bilanzierte das Ministerium. Getestet wurden mit mehr als 2.400 Fahrzeugen verschiedene Schwerpunkte der Elektromobilität – neben Pkws auch Elektrobusse, Elektroroller oder Fahrräder mit ergänzendem E-Motor. Als nächstes können sich Städte gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen als "Schaufenster Elektromobilität" bewerben. Im März 2012 sollen drei bis fünf Regionen ausgewählt werden, die über drei Jahre insgesamt 180 Millionen Euro Förderung bekommen. Vorgesehen ist, umfassende Konzepte zu erproben, etwa auch zum Netz von Ladestationen oder zu Ideen für E-Auto-Parkregelungen. Die Initiative war bereits im Oktober bekanntgemacht worden. Technologieoffenheit Staatssekretär Bomba betonte, verschiedene Wege zur Mobilität der Zukunft sollten weiterhin parallel geprüft werden. Neben E-Autos mit Batterien gebe es auch gute Ansätze für Wasserstoffantriebe. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


asp AUTO SERVICE PRAXIS Online ist der Internetdienst für den Werkstattprofi. Neben tagesaktuellen Nachrichten mit besonderem Fokus auf die Bereiche Werkstatttechnik und Aftersales enthält die Seite eine Datenbank zum Thema RÜCKRUFE. Im neuen Bereich AUTOMOBILE bekommt der Werkstatt-Profi einen Überblick über die wichtigsten Automarken und Automodelle mit allen Nachrichten, Bildergalerien, Videos sowie Rückruf- und Serviceaktionen. Unter #HASHTAG sind alle wichtigen Artikel, Bilder und Videos zu einem Themenspecial zusammengefasst. Außerdem gibt es im asp-Onlineportal alle Heftartikel gratis abrufbar inklusive E-PAPER. Ergänzt wird das Online-Angebot um Techniktipps, Rechtsthemen und Betriebspraxis für die Werkstattentscheider. Ein kostenloser NEWSLETTER fasst werktäglich die aktuellen Branchen-Geschehnisse zusammen. Das richtige Fachpersonal finden Entscheider auf autojob.de, dem Jobportal von AUTOHAUS, asp AUTO SERVICE PRAXIS und Autoflotte.