Coronavirus: Unternehmen schränken Reisen nach China ein

Auch Webasto hat von und nach China ein Reiseverbot für seine Mitarbeiter wegen des Coronavirus erteilt.
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Schaeffler hatte wegen des Coronavirus seinen Mitarbeitern Dienstreisen von und nach China verboten. Nun reagierten auch Webasto und VW.


Datum:
28.01.2020

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Auch der Autozulieferer Webasto hat seinen Mitarbeitern wegen des Coronavirus ein Reiseverbot erteilt. "Wir haben den Reiseverkehr von und nach China vorerst für mindestens zwei Wochen eingestellt", sagte Webasto-Vorstandschef Holger Engelmann der 'Süddeutschen Zeitung' (Dienstag). Das Unternehmen, das beispielsweise Cabriodächer und Standheizungen fertigt, hat in der abgeriegelten Metropole Wuhan ein Werk. Zuvor hatte bereits der Zulieferer Schaeffler seinen Mitarbeitern Dienstreisen von und nach China verboten.

Der Webasto-Chef erläuterte, dass bei einem Mitarbeiter aus Shanghai, der sich bis 22. Januar in der Unternehmenszentrale in Gauting-Stockdorf bei München aufgehalten habe, inzwischen das Virus diagnostiziert worden sei. Es sei aber unklar, ob er bereits bei seinem Besuch in Bayern infiziert gewesen sei.

Webasto habe die anderen Mitarbeiter informiert. Beschäftigten, die sich unwohl fühlen oder grippeähnliche Symptome haben und zuletzt in engem Kontakt mit Kollegen aus China waren oder im Januar für eine Dienstreise in China waren, wird demnach empfohlen, ihren Hausarzt aufzusuchen.

VW schränkt Dienstreisen ebenfalls ein

Volkswagen hat ebenfalls reagiert und seine Dienstreisen nach China eingeschränkt. "Das Volkswagen Gesundheitswesen beobachtet die Entwicklung aufmerksam und empfiehlt vorsorglich, Dienstreisen nach China nur anzutreten, wenn sie zwingend erforderlich sind", teilte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage mit. "Beschäftigten, die bereits in China im Einsatz sind, und ihren Familien wird empfohlen, besonders sorgsam auf Hygiene- und Verhaltensregeln zu achten." So sollen die Mitarbeiter zum Beispiel regelmäßig die Hände desinfizieren und bei ersten Anzeichen einer Erkrankung umgehend einen Arzt aufsuchen. (dpa)

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