Der Automobilzulieferer Bosch sieht das Elektronische Stabilitäts Programm (ESP) in den Vereinigten Staaten vor dem Durchbruch. Zwei Studien bedeutender US-Institutionen, der "National Highway Traffic Safety Administration" und dem "Insurance Institute for Highway Safety", hätten den positiven Einfluss des Sicherheitssystems auf die Unfallstatistiken bestätigt. Zudem kündigten die drei großen US-amerikanischen Fahrzeughersteller General Motors, Ford und Chrysler an, die meisten ihrer Sport Utility Vehicles (SUV) ab sofort bzw. in den nächsten zwei Jahren serienmäßig mit ESP auszustatten. Diese alltagstauglichen Geländefahrzeuge sind in den USA stark verbreitet. Durch die Entscheidung der drei großen US-Hersteller wird sich die ESP-Ausrüstungsrate bei den in den USA produzierten Personenkraftwagen laut Bosch von elf Prozent in 2004 auf etwa 23 Prozent Ende 2006 mehr als verdoppeln. Insgesamt würden aufgrund dieser Entscheidungen künftig jährlich rund 2,5 Mio. Fahrzeuge zusätzlich mit dem Sicherheitssystem ausgestattet, hieß es. (ng)
Bosch: ESP in den USA vor Durchbruch
Laut Zulieferer sollen jährlich zusätzlich 2,5 Millionen Sicherheitssysteme verbaut werden